Chartanalyse
Trendwende in Japan?

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Investieren mit Teilschutz

Anleger, die bei ihren Investments Teilschutz bevorzugen, sollten sich Bonuszertifikate genauer anschauen – natürlich ebenfalls währungsgesicherte. Leider gibt es keine passenden Bonusprodukte mit einem attraktiven Chance-Risiko-Verhältnis, die genau zu diesem Szenario passen.

Bei Bonuszertifikaten erzielen Anleger eine Rendite, solange eine vorher festgelegte Schwelle während der gesamten Laufzeit nicht berührt oder unterschritten wird. Diese liegt bei dem Zertifikat von der Société Générale (WKN: SG39R3) bei 12.000 Punkten. Solange die bis zum Laufzeitende 27. Juni 2014 niemals unterschritten wird, erzielen Anleger eine annualisierte Rendite von rund elf Prozent. Bei gleicher Schwelle und etwas kürzerer Laufzeit (25. März 2014) liegt bei dem Produkt der Deutschen Bank (WKN: DX6NJW) die Jahresrendite ähnlich, allerdings hat dieses Zertifikat ein höheres Aufgeld von zwölf Prozent p.a. gegenüber acht Prozent beim Derivat der französischen Großbank.

Sein historisches Tief markierte der Nikkei im März 2009. „Zu diesem Zeitpunkt dachten nicht viele Anleger an eine Trendwende“, meint Henke. Schließlich war damals der aus dem Jahr 1989 stammende Abwärtstrend zu weit entfernt. Doch von dem Tief aus hat sich im weiteren Verlauf ein symmetrisches Dreieck gebildet, welches zu Beginn dieses Jahres nach oben vollendet wurde. „Die horizontale Widerstandslinie bei 11.800 Punkten konnte auf Monatsbasis Ende März 2013 signifikant überwunden werden“, erläutert Henke.  Anschließend belagerten die Bullen von März bis Ende Juni die langfristige Abwärtstrendlinie bei aktuell 13.845 Punkten – bis Anfang Juli der Chart steil nach oben stieg.

Christian Henke ist freier Charttechniker und Mitglied in der Vereinung Technischer Analysten Deutschlands (VTAD).

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Jürgen Röder
Jürgen Röder
Handelsblatt / Redakteur Finanzzeitung

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