Chartanalyse
Silberpreis unter Druck

Der Silberpreis hat eine fulminante Entwicklung hinter sich. Doch seit seinem Hoch im Mai 201 herrscht ein stetiger Verkaufsdruck. Laut Charttechnik steht bald eine wichtige Entscheidung für den weiteren Kursverlauf an.
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DüsseldorfDer Silberpreis steht nach Einschätzung des Chartexperten Dr. Gregor Bauer knapp oberhalb  einer wichtigen Unterstützung bei rund 27,50 bis 26,10 US-Dollar. „Hält diese Unterstützung nicht, wird der Silberpreis weiter einbrechen“, sagt er Chartanalyst. Für Trader sieht er die Chance, ab einem Silberpreis von 25,50 US-Dollar short zu gehen – mit einem engen Stopp bei 27,50 Dollar, um weitere Verluste zu begrenzen. Das Kursziel sieht er bei 17,50 US-Dollar.

Die Möglichkeit, auf fallende Kurse mit einem Hebel zu setzen, bieten zum Beispiel Faktorzertifikate. Diese hebeln Gewinne und natürlich auch Verluste mit einer festen Zahl. Das eine Produkt der DZ Bank (WKN: DZF42S) beispielsweise münzt Verluste des Edelmetalls in Gewinne mit dem Faktor vier um, das andere mit dem Faktor zwei (WKN: DZF22S).

Konservativere Investoren können mit Reverse-Bonuszertifikat auf fallende Silber-Notierungen setzen. Das von der Royal Bank of Scotland (WKN: AA5T9E) passt mit seinem Chance-Risiko-Profil in die „aktuelle Landschaft“. Es bietet zwar keine Bonusrendite, doch Verluste entstehen erst, wenn der Silberpreis über die obere Schwelle von 38-Dollar steigt. Anleger profitieren von Verlusten, wenn Silber die Schwelle von 24 Dollar unterschreitet. Das Aufgeld liegt bei zehn Prozent. Und es hat eine kurze Laufzeit (26. Juni 2013).

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Silberpreis unter Druck

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Faktorzertifikate für den Rebound

Kommentare zu " Chartanalyse: Silberpreis unter Druck"

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  • Ich sehe es auch so, keine Bank die ich kenne befürwortet EM-Käufe.
    Manchmal kennen die nicht mal den Unterschied zwischen Silberbarren und Silbermünzbarren. LOL

    Nehme an da wird so gut wie nix dran verdient.

    Riesterrenten werden jedoch aktiv beworben.

    Meine Uni-Profirente hat jetzt nach 2 langen Börsenaufschwungzeiten fast das Geld nominal drin, was mal eingezahlt wurde!

    Die verkaufen Dir nach Burnout und Schlaganafall noch nen Hauskredit für 180 T€!

  • JP Morgan ist mit mehr als einer Jahresweltproduktion an Silber short im Markt -wer da noch an einen funktionierenden Markt mit "fairen" Preisen glaubt, glaubt auch noch an den Weihnachtsmann...

    -Otto Normalverbraucher kann eigentlich nur peu a peu (physisches) Silber akkumulieren und auf den Tag des short-squeezes warten, wenn es selbst JP Morgan zerquetschen wird. Ich denke, wir werden zumindest in kurzer Zeit schon einen deutlichen Spread sehen zwischen dem Preis von physischem Silber und Papiersilber: Ab dem Tag heisst es, Silber physisch zu kaufen, was das eigene Konto hergibt und die Flasche Schampus kaltzustellen..

  • Sehen wir den Preis unter 21/22 Dollar fallen, wird eines passieren: Die Produzenten werden Long gehen.
    HB zum X-ten Male: Die verkaufen schon wieder Zertifikate.
    Gibt´s dafür jetzt Provision?

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