China und Japan auf dem Weg zur Weltmacht
Das asiatische Jahrhundert

Während es mit Blick auf Europa und die USA allemal Sinn macht, über Seitwärtsrenditen nachzudenken, sollten Anleger in China und den anderen asiatischen „Emerging Markets“ eher auf eine möglichst flexible Partizipation Wert legen.

Die aufstrebenden Schwellenländer bieten schließlich genau das, was hierzulande fehlt – nachhaltige Wachstumspotentiale, die essentielle Voraussetzung für steigende Aktienkurse: Chinas Volkswirtschaft legt pro Jahr um acht bis zehn Prozent zu, Indien folgt nur knapp dahinter und im Sog der beiden Konjunkturlokomotiven scheint auch der „Dauerpatient“ Japan auf dem Weg der Besserung. Selbst wenn man die gegenwärtigen Wachstumsraten nur zur Hälfte in die Zukunft fortschreibt, wird Asien irgendwann zwischen 2020 und 2035 die USA als global führende Wirtschaftsmacht ablösen.

„Das Mittelmeer ist der Ozean der Vergangenheit, der Atlantik ist der Ozean der Gegenwart und der Pazifik ist der Ozean der Zukunft“ prophezeite der frühere amerikanische Außenminister John Hay schon anno 1899 und dieses Zitat steht auch am Anfang eines neuen Buches, mit dem der Ostasien-Experte Karl H. Pilny derzeit für Aufsehen sorgt. Der Titel „Das asiatische Jahrhundert“ (Campus-Verlag, ISBN 3-593-37678-4) sollte allerdings nicht zu falschen Schlüssen verleiten, denn erfreulicherweise haben wir es hier nicht mit dem x-ten Jubelbüchlein nach dem Motto „Stellt Euch vor, was eine Milliarde Chinesen künftig alles kaufen wollen“ zu tun. Vielmehr liefert Pilny, der eineinhalb Jahrzehnte als Rechtsanwalt in Asien tätig war und nun die Deutschland-Dependance der altehrwürdigen britischen Kanzlei Travers Smith leitet, endlich eine differenzierte und kritische Analyse des fernöstlichen Strukturwandels.

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