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Die am häufigsten gestellten Fragen

Rede und Antwort standen: Frank Burkhardt, Leiter Zertifikate der Société Générale Markus Jakubowski, Société Générale Heiko Weyand, HSBC Trinkaus & Burkhardt Matthias Hüppe, HSBC Trinkaus & Burkhardt KGaA

Sind Kleinanleger bei Zertifikaten nicht immer im Nachteil, da sie aufgrund mangelndem Kapitals nicht ausreichend diversifizieren können?

Matthias Hüppe, HSBC Trinkaus und Burkhardt:
Das Gegenteil ist der Fall: Über Zertifikate können Sie selbst mit vergleichsweise geringen Beträgen ihre Anlage diversifizieren, wie Ihnen dies über ein Direktinvestment gar nicht oder über Fonds nur mit Ausgabeaufschlägen und Managementgebühren möglich wäre. In diesem Zusammenhang bieten sich vor allem Indexzertifikate an.

Mein besonderes Interesse gilt Zertifikaten, die den Rohstoffindices abbilden. Bei Rohstoffen profitiert man einzig von der Kurssteigerung, Zinsen gibt es nicht. Mir scheinen da, sind viele Zertifikate wegen laufender Gebühren nicht attraktiv. Können Sie mir Rohstoff-Zertifikate empfehlen?

Frank Burkhardt von der Société Générale:
Die meisten Engagements in Rohstoff-Zertifikate, die die Kursentwicklung eines Rohstoffs abbilden, ziehen außer der Differenz zwischen An- und Verkaufspreis keine jährlichen Gebühren nach sich. Wenn der Emittent Gebühren verlangt und vom Kurs des Zertifikats jährlich in Abzug bringt, dann ist dies meist bei Produkten mit einem Kapitalschutz zum Laufzeitende oder einem so genannten Airbag der Fall, also einem zusätzlichen Puffer, der bis zu einer bestimmten Kursschwelle vor Verlusten schützt. Diese Produkte beziehen sich ebenso wie Rohstoff-Indexzertifikate meist auf einen breiten Korb an Rohstoffen. Eine gewisse Diversifizierung ist bei den stark schwankenden Rohstoffpreises allerdings auch ratsam. Die Gebühren entstehen dem Emittenten schließlich auch in der Abbildung vieler Rohstoffe in nur einem Produkt.

Es gibt Indexzertifikate auf die Indizes von Tschechien, Ungarn, den CECE-Staaten insgesamt, selbst auf Indonesien und Indien, aber noch nicht einmal auf Bulgarien, der Ukraine oder Rumänien. Können Sie mir Emittenten von diesen exotischeren Indizes nennen?

Frank Burkhardt von der Société Générale:
Wenn ein Emittent ein Zertifikat auf einen lokalen Index anbietet, benötigt er dort einen liquiden Markt, schließlich muss er die dem Indexstand entsprechenden Positionen dort eingehen. Exotische Börsen weisen aber häufig nicht die notwendige Liquidität oder Transparenz auf, die für Indexzertifikate auf den entsprechenden Index nötig sind. So sind die Aktienmärkte von Ländern wie Indonesien oder Indien erheblich liquider und transparenter als etwa die von Rumänien oder Bulgarien.

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