Discount-Zertifikate ganz oben in der Anlegergunst
Anleger können Seitwärtstrend nutzen

Nichts als Langeweile an den Börsen. Der Deutsche Aktienindex (Dax) pendelt nun schon seit acht Monaten zwischen 3 750 und 4 150 Punkten hin und her. Die Langeweile ist so groß, dass die Schwankungsbreite, gemessen am VDax, auf historisch niedrige 17 Prozent abgerutscht ist.

DÜSSELDORF. Doch die Volatilität ist nun mal das Salz in der Suppe für bewegliche, risikoorientierte Anleger, egal ob sie auf steigende oder fallende Kurse setzen, zumal an den Anleihemärkten derzeit nicht viel zu holen ist.

„Solange keine überraschenden Nachrichten den Dax aus seiner Bandbreite katapultieren, dürfte der Seitwärtstrend auch in den kommenden Wochen anhalten“, sagt Kai Franke, Aktienstratege bei der ING BHF-Bank. Stagnierende Märkte müssen aber nicht zwangsläufig dazu führen, dass auch die Rendite des eigenen Depots stagniert, denn Anleger können auch in Seitwärtsmärkten Geld verdienen – mit Zertifikaten und speziellen Optionsscheinen.

„Unverändert des Anlegers Liebling ist das Discount-Zertifikat“, sagt Werner Humpert, Zertifikateexperte der UBS. Die Papiere, bei denen der Anleger beim Kauf einen Rabatt auf den aktuellen Kurs des Basiswerts bekommt, dafür aber nur bis zu einer bestimmten Obergrenze (Cap) von steigenden Kursen profitiert, machen derzeit mehr als ein Drittel aller Zertifikate aus, obwohl die niedrige Volatilität den Rabatt schmälert. „Anleger sollten daher Discounter mit Caps wählen, die auf Höhe oder leicht unter dem Basispreis liegen“, rät Wolfgang Gerhardt, Zertifikateexperte bei Sal. Oppenheim. Der Rabatt ist dabei am größten, so dass Anleger Renditen erzielen können, die über dem Niveau von Unternehmensanleihen liegen. Der realisierte Gewinn ist zudem nach Ablauf der zwölfmonatigen Spekulationsfrist steuerfrei.

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