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Discounter auf Münchener Rück

Die Münchener Rück ist wieder in die Erfolgsspur zurückgekehrt. Nachdem der weltgrößte Rückversicherer 2003 erstmals in seiner Geschichte rote Zahlen ausweisen musste, gehen die Bayern für das abgelaufene Geschäftsjahr von 1,8 Mrd. Euro Gewinn aus.

Das wäre das beste Ergebnis der Firmengeschichte – und der nachrechenbare Beweis für die neue operative Stärke des Konzerns. Zwar haben die Naturkatastrophen der letzten Zeit auch in der Bilanz gewütet (allein die Wirbelstürme des Jahres 2004 kosteten 400 Mio. Euro), gleichzeitig konnte man aus diesem Grund bei der Neuverhandlung ausgelaufener Rückversicherungsverträge deutlich höhere Prämien verbuchen als zuvor.

Trotz dieser positiven Effekte trottet die Aktie schon seit geraumer Zeit dem Gesamtmarkt hinterher. Während der DAX seit Anfang 2004 immerhin knapp zehn Prozent zulegen konnte, ging’s bei der „MüRü“ um sechs Prozent nach unten. Verantwortlich dafür könnten Zweifel an der Zukunft der Erstversicherungssparte Ergo sein – nach dem Wegfall des Steuerprivilegs für Lebensversicherungen fehlt bei Victoria und Hamburg-Mannheimer ein „Megaseller“, mit dem man an die zuletzt hervorragenden Vertriebsergebnisse anknüpfen könnte. Gleichzeitig erscheinen die Notierungen nach unten relativ abgesichert, weshalb sicherheitsorientierte Investoren den Rückversicherer als Basis für „Deep Discount“- Investments heranziehen können: Ein auf dem Niveau der Unterstützung bei 80,00 Euro (ISIN NL 000 041 206 2) platzierter Höchstbetrag bringt bis Juni 2006 rund 9,2 Prozent maximale Rendite (6,7 Prozent p.a.) und lässt damit jede Unternehmensanleihe hinter sich.

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