Drei Papiere – minimale Unterschiede
Neue Bonus-Papiere für Japan-Phantasien

Die Konkurrenz schläft nicht. Kaum bittet Goldman Sachs (GS) für sein Bonus-Zertifikat auf den Nikkei 225 zur Zeichnung (WKN 954 545), ziehen die Hypo-Vereinsbank (WKN 787 394) und die Bankgesellschaft Berlin (WKN 126 153) nahezu zeitgleich nach. Dem Anleger kann das bei den attraktiven Bonus-Papieren nur recht sein.

Schließlich drängt sich gerade für ein Japan-Engagement die Anlage in ein Produkt mit Risikopuffer und attraktiver Seitwärtsrendite geradezu auf. Die Zeichnungsfrist beider Papiere der Bankgesellschaft Berlin (BBG) endet bereits mit dem heutigen 22. August, erster Börsenhandelstag für Nachzügler ist der 01. September. Beim Zertifikat der Hypo-Vereinsbank (HVB) haben Anleger noch bis zum 05.September Zeit, ihre Zeichnungsaufträge zu platzieren.

Drei Papiere – minimale Unterschiede

Wer ein klares Entscheidungskriterium zwischen den Zertifikaten von Goldman Sachs, der Bankgesellschaft Berlin und der Hypo-Vereinsbank sucht, hat es schwer. Denn ähnlicher könnten die Ausstattungsmerkmale kaum sein.

Alle drei Papiere laufen sechs Jahre ab Emission, sind währungsgesichert und besitzen einen Kurspuffer von 30 %. Allein der Bonus unterscheidet sich leicht. Goldman Sachs zeigt sich mit 50 % am sparsamsten, dicht gefolgt von der Hypo-Vereinsbank mit 52 %, während die Bankgesellschaft Berlin mit 55 % noch etwas großzügiger agiert.

Ganz knapp liegen die Berliner hier also vorne und bieten übrigens zeitgleich ein weiteres Bonus-Papier auf den Nikkei 225 mit lediglich vierjähriger Laufzeit (WKN 126 152) und einem 30 %-Puffer zur Zeichnung an. Der Bonus von nur 25 % lässt die Entscheidung aber eindeutig zu Gunsten des zwei Jahre länger laufenden Papiers ausfallen. Denn dessen Bonus von 55 % bietet eine jährliche Rendite von 7,5 %, während der „Kurzläufer“ das Warten in einem langweiligen Seitwärtsmarkt lediglich mit 5,7 % p.a. versüßt.

30 %-Puffer wie geschaffen für aktuelle Charttechnik im Nikkei 225

Mit Überwindung der Widerstandszone um 10 100 Punkte hat der Nikkei 225 ein weiteres charttechnisches Signal geliefert, das auf eine Fortsetzung der Erholungsbewegung hoffen lässt. Fraglich ist natürlich, wie eine weitere Stabilisierung aussehen wird. Schließlich sind neuerliche Rücksetzer selbst in einer grundsätzlich positiven Tendenz nicht auszuschließen. Dem können Käufer der angebotenen Bonus-Zertifikate aber gelassen entgegensehen. Denn ein Puffer von 30 % kompensiert sogar Abschläge, die leicht über das im April 2003 markierte Low hinausgehen. Und spätestens hier sollte der Index doch auf eine massive Unterstützung treffen.

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