Endesa rechnet sich
Enel-Discounts bauen auf starke Basis

Im Gegensatz zu Eon oder RWE hängen die Aktien des italienischen Versorgers Enel ziemlich müde im Markt. Dabei sind die Enel-Manager alles andere als eine verschlafene Truppe.

Soeben schlossen sie mit dem staatlichen französischen Stromkonzern EDF eine aussichtsreiche Kooperation. Danach beteiligt sich Enel mit 12,5 Prozent am Bau eines neuen Atomkraftwerks im nordfranzösischen Flamanville. Bis 2023 sind Beteiligungen an fünf weiteren Druckwasserreaktoren und an zwei Gaskraftwerken geplant. Enel dringt damit auf den wichtigen französischen Strommarkt vor – dem zweitgrößten in Europa – und ist zugleich bei der weltweiten Renaissance der Atomkraft mit am Drücker.

Gleichzeitig läuft die Integration des Riesen-Zukaufs Endesa. Hier hatten Anleger Bedenken wegen der gestiegenen Schulden. Doch nun zeigen sich die Vorteile der Endesa-Übernahme: die starke Position in Spanien und Lateinamerika; die jetzt schon sprudelnden Gewinne. Zudem besteht die Chance auf höhere Verkaufserlöse, denn aus kartellrechtlichen Gründen müssen die Italiener im Zuge der Übernahme einige Tochtergesellschaften abgeben.

Enel-Aktien, mit einer Dividendenrendite von gut sechs Prozent ein Dauer-Investment, sind ein interessanter Basiswert für Discountzertifikate. Denn die hohe Dividende fließt voll in den Discount mit ein. Zertifikate mit eineinhalb Jahren Restlaufzeit bieten bei einem Rabatt von 19 Prozent eine maximale Gewinnchance von 18 Prozent. Wer mindestens zwölf Monate am Ball bleibt und die Zertifikate spätestens bis zur Fälligkeit im Juni 2009 verkauft, kann mögliche Gewinne steuerfrei kassieren.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%