Essilor

Brillengläser-Aktie im Visier

Essilor ist der weltweit größte Brillengläser-Produzent. Trotzdem verliert die Aktie an Wert. Mit der richtigen Taktik könnten Anleger aber sogar weitere Kursverluste verkraften.
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Mit einem Capped Bonus-Zertifikat der Commerzbank auf Essilor können Anleger weitere Kursverluste verkraften, ohne dass die Bonus-Auszahlung gefährdet wäre. Quelle: dpa
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Mit einem Capped Bonus-Zertifikat der Commerzbank auf Essilor können Anleger weitere Kursverluste verkraften, ohne dass die Bonus-Auszahlung gefährdet wäre.

(Foto: dpa)

DüsseldorfIn der gegenwärtigen Korrektur der Aktienmärkte konnte sich auch Essilor den Kursverlusten nicht entziehen. Vom bisherigen Jahreshoch bei etwa 115 Euro haben die Kurse auf etwa 105 Euro nachgegeben. Die 100 Euro-Marke wurde bislang noch verteidigt. Mit einem Capped Bonus-Zertifikat der Commerzbank auf Essilor (ISIN: DE000CR785N7) können Anleger sogar noch weitere Kursverluste verkraften, ohne dass die Bonus-Auszahlung gefährdet wäre. Der einzige Wermutstropfen dabei: Auf unbegrenzte Kursgewinne müssen die Zertifikateanleger verzichten.

Dem weltgrößten Brillengläser-Produzenten Essilor mit Sitz bei Paris wird immer wieder auch Kaufinteresse am deutschen Konkurrenten Rodenstock nachgesagt.
Marktbeobachter gehen von einem möglichen Mindestgebot von 500 Millionen Euro aus. Mit 1,7 Milliarden Euro haben die Franzosen bei der Übernahme des
US-Konzerns Transitions Optical im vergangenen Jahr sogar einen noch größeren Deal gestemmt.

Essilor wurde durch den Kauf zum Weltmarktführer bei selbst tönenden Gläsern. Zukäufe waren einer der Gründe, dass der Konzern im ersten Quartal 2015 einen Umsatzsprung von gut 25 Prozent melden konnte.

Die Erlöse stiegen in den ersten drei Monaten des Jahres im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von 1,32 auf 1,66 Milliarden Euro. Konzernchef Hubert Sagnières zeigte sich bei Bekanntgabe der Unternehmenszahlen im April 2015 zuversichtlich, die gesteckten Jahresziele zu erreichen. Bereits im vergangenen Jahr waren die Zahlen überzeugend.
Der Nettogewinn 2014 stieg um mehr als die Hälfte auf 929 Millionen Euro. Aktionäre wurden mit einer Dividendenanhebung um 8,5 Prozent auf 1,02 Euro belohnt. Für den Optikkonzern nichts Ungewöhnliches, es war die 18. Dividendenerhöhung in Folge.

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