Fusionsfieber
Auf Übernahmen spekulieren

Experten sehen große Chancen, dass das Jahr 2006 ein „Jahr der Fusionen und Übernahmen“ wird. Die französische Société Générale hat sogar eine Liste mit Übernahmekandidaten in der Schublade. Mit geeigneten Zertifikaten können Anleger von der Entwicklung profitieren.

FRANKFURT. Viele Experten setzen mit Beginn des neuen Jahres darauf, dass sich der Aufwärtstrend bei Fusionen und Übernahmen (M&A) in den Volkswirtschaften auf allen Erdteilen fortsetzen wird, was den Aktien der beteiligten Unternehmen einen deutlichen Kursschub bringen dürfte. Schon jetzt kursieren Namen potenzieller Übernahmekandidaten und solcher, die aktiv auf der Suche nach Verstärkungen sind. Auf welcher Seite dabei ein Unternehmen steht, ist den Spekulanten egal. Aktien beider Seiten versprechen Kursgewinne.

Wo sehen Experten neue Fusionsaktivitäten? Der Standard & Poor’s-Analyst David Wood erwartet in den USA vor allem in fünf Industriezweigen ein zunehmendes Fusionsfieber: Luft und Raumfahrt, Rüstung, Baumaterialien, Einzelhandel und Gesundheitswesen. Doch das M&A-Geschäft konzentriert sich längst nicht mehr nur auf die USA und Europa. Unter den asiatischen Märkten sorgte Japan zuletzt mit zahlreichen Fusionen und Übernahmen für Aufsehen.

Die europäischen Märkte blieben dagegen hinter der allgemeinen Entwicklung zurück. „Das dürfte sich ändern“, sagt Katrin Gögele von der Raiffeisen Centrobank in Wien. Ihre Begründung: Immer mehr internationale Unternehmen wollten in Osteuropa expandieren bzw. ihr Geschäftsfeld in dieser Region erweitern. Dabei seien Allianz, Citigroup und Pfizer nur drei Namen auf einer langen Liste von Unternehmen, die angekündigt haben, ihre Expansion in Osteuropa fortsetzen zu wollen. Zuletzt äußerte auch die BayernLB Ambitionen zur Übernahme von osteuropäischen Banken.

Die Raiffeisen Centrobank hat einen aus zehn Aktien bestehenden „Take-Over-Ostbasket“ mit Aktien von möglichen osteuropäischen Übernahmekandidaten kreiert, auf dessen Basis sie ein Zertifi kat anbietet (WKN:RCB2BM). Die Bank gilt unter den Derivate-Emittenten als Expertin für osteuropäische Märkte.

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