Futures
Erste Derivatebörse für Kenia

Kenia sammelt gerade Pläne für seine erste Derivatebörse. Futures auf Währungen und Rohstoffe sollen dort in Zukunft gehandelt werden können. Laut der Finanzaufsicht gibt es aber noch keinen Starttermin für die Börse.
  • 0

NairobiDie Kenianer wollen ihre erste Derivatebörse gründen. Die kenianische Finanzaufsichtsbehörde hat heimische und ausländische Unternehmen am Mittwoch dazu eingeladen, Konzepte für die Gründung und Bewirtschaftung eines solchen Handelsplatzes einzureichen. An der Derivatebörse sollen der Capital Markets Authority (CMA) zufolge Futures auf Währungen und Rohstoffe gehandelt werden. Wann der Handelsplatz an den Start gehen soll, ließ die Behörde offen.

"Die beabsichtigte Futures-Börse würde eine neue Klasse von Investitionsmöglichkeiten schaffen, welche die kenianische Wirtschaft innerhalb des globalen Wirtschaftssystems auf eine neue Stufe heben würde", teilte CMA-Chefin Stella Kilonzo mit. Kenia ist Ostafrikas größte Volkswirtschaft. Bislang sind an der Börse in der Hauptstadt Nairobi nur Kassageschäfte möglich, Terminmarktgeschäfte nicht. Die CMA will noch bis zum 30. Juni Vorschläge möglicher Betreiber dafür annehmen, wie eine kenianische Derivatebörse aussehen könnte.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Futures: Erste Derivatebörse für Kenia"

Alle Kommentare

Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden. Sie können wochentags von 8 bis 18 Uhr kommentieren, wenn Sie angemeldeter Handelsblatt-Online-Leser sind. Die Inhalte sind bis zu sieben Tage nach Erscheinen kommentierbar.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%