Henkel Vorzugsaktie
Gewinne mit dem Konsum-Konzern

Über einen längeren Zeitraum kann sich die Henkel-Aktie sehen lassen. Seit September 2011 hat sich der Wert der Aktie verdoppelt. Steht nun eine Seitwärtsbewegung an? Auch davon können Anleger profitieren.
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DüsseldorfDer Henkel-Konzern ist mit seinen Marken aus den Bereichen Kosmetik, Reinigung und Klebstoffe wie Persil und Pattex in fast jedem deutschen Haushalt präsent. Zurzeit lastet die Krise um Russland und die Ukraine auf dem Konzern. In Russland ist der Konzern seit 23 Jahren präsent, das Land ist für Henkel weltweit der viertgrößte Markt. In der Ukraine betreibt Henkel Produktionsstätten.

Allerdings kann der Konzern auf die Emerging Markets nicht verzichten. Gerade in den aufstrebenden Volkswirtschaften in Asien und Lateinamerika legt der Konzern weiter zu. Bei den Zahlen für das vergangene Jahr hat der Konsumgüterkonzern seine Ziele erreicht.

Allerdings konnte das Unternehmen noch keine Zukäufe, für die man 4,5 Milliarden Euro zurückgelegt hat, umsetzen. Henkel-Chef Kasper Rorsted will lieber noch abwarten als zu hohe Preise zu bezahlen. Der Konzerngewinn ist im abgelaufenen Geschäftsjahr um 6,5 Prozent auf 1,63 Milliarden Euro gestiegen. Das Unternehmen hat von niedrigeren Rohstoffpreisen und Sparmaßnahmen profitiert. Der Umsatz ging allerdings um 0,9 Prozent auf 16,4 Milliarden Euro zurück. Belastend wirkte sich der starke Euro aus.

Auch Analysten diskutieren über die Richtung des Henkel-Aktienkurses. Hintergrund: Henkel-Chef Kasper Rorsted hatte Ende Februar erklärt, er erwarte 2014 für das Unternehmen ein organisches Umsatzwachstum von drei bis fünf Prozent sowie einen Anstieg des bereinigten Ergebnisses je Vorzugsaktie im hohen einstelligen Bereich. Damit würde das Jahr unterhalb seiner Mittelfristprognose bis 2016 verlaufen, die Aktie gab deutlich nach.

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Gewinne mit dem Konsum-Konzern

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