Interview
„Eigeninitiative vs. schleichende Enteignung“

Mehr als 63 Millionen Euro haben Anleger in Wikifolios investiert. Andreas Kern, Chef der Social-Trading-Plattform erklärt, wie Anleger von Handelsprofis lernen können und warum die Zukunft für Finanzberater düster ist.
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Herr Kern, die Zinsen sind im Keller und das Vertrauen in Bankberater ist erschüttert. Vor diesem Hintergrund suchen viele Privatanleger Rat auf Social-Trading-Plattformen. Was bekommen Sie dort, das ein Finanzberater nicht bieten kann?
Es gibt immer mehr Privatanleger, die nicht mehr blind auf die Versprechen eines Beraters vertrauen wollen. Sie möchten die Kontrolle über ihr Geld behalten und sich aktiv um ihre Finanzen kümmern. Dabei benötigen sie jedoch Orientierungshilfen. Im Idealfall sind das frei zugängliche Handelsstrategien, die nicht durch Provisionszahlungen beeinflusst werden.

Der Anleger will also hinter die Kulissen schauen und verfolgen, wie die Anlageentscheidungen getroffen werden.
Wer einen Fonds kauft, bekommt quasi eine Blackbox. Der Kunde erfährt lediglich, in welche Richtung die Anlagestrategie ungefähr geht und am Jahresende wird er darüber informiert, welche die größten Positionen im Fonds sind. Welche Papiere der Fondsmanager zwischenzeitlich kauft, verkauft und warum er es tut, bleibt dem Anleger verborgen. Hier können Social-Trading-Plattformen punkten, indem sie alle Bewegungen im Depot offenlegen.

Lesen Sie das ganze Interview und weitere Artikel zum Thema in unserem Dossier „So werden Sie mühelos zum Finanzprofi“, erhältlich als PDF im Kaufhaus der Weltwirtschaft.

Handelsblatt-Finanzkorrespondentin Katharina Schneider.
Katharina Schneider
Handelsblatt / Finanzkorrespondentin

Kommentare zu " Interview: „Eigeninitiative vs. schleichende Enteignung“"

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  • Ja es gibt einen Weg der rapiden Enteignung zu entgehen: Merkel, Schaeuble und Co. müssen aus dem Verkehr gezogen werden. Dies geschieht mit den Mitteln der Verhaftung und Anklage: Verbrechen gegen Volk und Vaterland.

  • Es wird doch alles von einigen Mächtigen bestimmt.
    Die haben ihre Rechner auf immerwährenden Gewinn programmiert, bestimmt alles die Technik.
    Da kann sich der kleine Steuerzahler nur noch wundern.

  • Im Grunde genommen habe ich gar nichts gegen die schleichende Enteignung, schlicht weil ihr eine ebenso einseitige schleichende Bereicherung vorausgegangen ist.
    Das Betroffenen das anders sehen oder versuchen sich dem zu entziehen ist nur allzu menschlich.
    Was für mich aber weder hinsichtlich der Entwertung noch den Versuchen ihr zu entkommen ein Anlass ist dem allzu viel Bedeutung beizumessen.

    H.

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