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Münchener-Rück-Aktie hat Nachholpotenzial

Gegensätzlich haben sich in den vergangenen Monaten der deutsche Leitindex Dax und die Aktie der Münchener Rück entwickelt. Nun werden Analysten optimistischer und der Chart des Wertpapiers bildet derzeit einen Boden aus, der eine Unterstützung für Kursanstiege sein könnte. Welche Chancen sich Anlegern bieten.

DÜSSELDORF. Während sich der Dax-Chart in vergangenen Monaten von einem Hoch zu einem anderen hangelt und allein in den vergangenen vier Wochen um 4,5 Prozent zugelegt hat, bietet die Aktie des weltgrößten Rückversicherers ein anderes Bild. Das Wertpapier der Münchener Rück hat in vergangenen vier Wochen 5,8 Prozent verloren und notiert derzeit bis rund 122 Euro. Grund für das Minuszeichen ist die fehlende Gewinndynamik. Nach einem Rekordergebnis von 3,4 Milliarden Euro dürfte es schwer sein, die Zahl in diesem Jahr zu überbieten. Nach den schweren Wirbelsturmschäden 2005 fiel es den Rückversicherern leicht, für 2006 höhere Prämien durchzusetzen. Gleichzeitig blieben Schäden in einem ähnlichen Umfang aus. Das brachte ein Rekordergebnis. Dieser Trend lässt sich indes nicht fortschreiben, wie der jüngste Orkan "Kyrill" in Europa zeigte.

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Aktuell ist die Aktie mit einem Kursgewinn-Verhältnis von 9,2 (Vergleich: Konkurrent Swiss Re hat ein KGV von 16,2) und einer erwarteten Dividendenrendite für das Jahr 2007 von 3,20 Prozent preiswert. Hinzu kommt ein Aktienrückkaufprogramm, das den Kurs stützen dürfte.

Auch die Einschätzungen der Analysten werden optimistischer: So hat JP Morgan in einer Studie Anfang des Monats die Aktie mit „Overweight“ und einem Kursziel von 151 Euro bestätigt. Auch die WestLB hat Ende Januar die Aktie der Münchener Rück mit "Add" und einem Kursziel von 141 Euro bewertet. Selbst neutrale Einschätzung gehen mit ihrem Kursziel deutlich über den derzeitigen Stand Euro hinaus.

Charttechnisch bildet die Aktie im Bereich von 122 Euro einen so genannten Boden aus. Bereits Ende November 2006 notierte der Titel auf diesem Niveau und stieg dann auf 132 Euro – dem höchsten Stand seit knapp fünf Jahren.



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