Investmentidee
Sichere Gewinne in unsicheren Zeiten

Mit den passenden Lock-In-Zertifikaten können Anleger gelassen investieren. Wer zum richtigen Zeitpunkt einsteigt, kann hohe Mindestrenditen einstreichen. Emittenten bieten derzeit im Wesentlichen zwei verschiedene Arten von Lock-In-Produkten an.

„Anleger sollten Aktien kaufen, dann Schlaftabletten schlucken. Nach ein paar Jahren können sie sich über einen hübschen Gewinn freuen.“ Der verstorbene Börsenaltmeister André Kostolany hatte gut reden. Bekanntermaßen wurde er nicht mit Aktien, sondern mit Anleihen reich. Und in der Tat funktioniert sein Ratschlag beim Handel mit Anleihen hervorragend. Am Ende der Laufzeit werden Anleihen - falls die Emittenten nicht vorher Pleite gehen - immer zu 100 Prozent ihres Nominalwertes zurückgezahlt.

Wer in Aktien investiert, sollte dagegen vorsichtiger agieren. Dividendenpapiere haben keine Laufzeitbegrenzung und schon gar keine Rückzahlungsgarantie. 100 Prozent sicher ist nur, dass nichts sicher ist. Aktien können zu allem Überfluss innerhalb kurzer Zeit deutlich an Wert verlieren oder - noch schlimmer - sogar über Jahre hinweg. Wie sich ein solcher Crash anfühlt, erfahren Anleger bereits seit Januar.

Der deutsche Leitindex Dax stürzte seit dem Silvesterknall von über 8 000 Punkten auf aktuell knapp über 6 500 Punkte - ein Wertverlust von fast 20 Prozent. Die Angst vor weiteren Kursverlusten hat zu einem radikalen Umdenken bei vielen privaten Investoren geführt: Der Verkauf von Finanzderivaten mit Sicherheitsmechanismus boomt daher. Angaben des Deutschen Derivate Verbandes (DDV) zufolge sind derzeit 54,4 Prozent aller Anlagezertifikate, die sich in den Wertpapierdepots der Anleger befinden, Garantie-oder Teilschutzzertifikate.

Garantiezertifikate zählen darunter zu den besonderen Lieblingen der Investoren. Mit insgesamt 32,5 Prozent stellen sie den Bärenanteil unter allen Anlagezertifikaten. Die scheinbar sicheren Papiere haben allerdings gewaltige Nachteile. Bei Garantiezertifikaten wird zum Laufzeitende nur die Rückzahlung des Emissionspreises abzüglich des Ausgabeaufschlags garantiert. Wer schon bei der Emission einsteigt, der kann im ungünstigsten Fall bei Laufzeiten von mehreren Jahren unter dem Strich sogar einen Verlust realisieren. Denn zu den Kaufkosten kommt noch einmal der Inflationsverlust hinzu. Und wer später einsteigt, wenn die Kurse des Garantiezertifikats gestiegen sind, kauft gar keine Kapitalgarantie, sondern nur einen gewissen Verlustpuffer für das Zertifikat ein.

Deshalb lohnt sich für Anleger, die auf Nummer sicher gehen wollen, ein Blick auf Zertifikate mit Lock-In-Mechanismus. Das bedeutet nichts anderes, als dass einmal erzielte Gewinne gesichert werden, sobald der Basiswert des betreffenden Zertifikats ein bestimmtes Niveau erreicht. Die Rückzahlungsgarantie wird hier also im Laufe der Zeit erhöht. Wer ein Zertifikat vor einem Lock-In-Ereignis kauft, sichert sich so tatsächlich ein Plus auf dem Konto.

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