Jahreshoch
Schuldengipfel lässt Investoren hoffen

Anleger haben 1,4 Milliarden Euro in ETFs investiert. Deshalb gilt die vergangene Woche als bisheriges Jahreshoch. Grund ist der EU-Schuldengipfel. nach diesem hoffen die Investoren auf ein baldiges Ende der Krise.
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FrankfurtDie europäische Branche für börsennotierte Indexfonds (ETFs) hat Analysten zufolge die bislang beste Woche des Jahres 2012 erlebt. In der vergangenen Woche investierten Anleger unter dem Strich 1,4 Milliarden Euro frisches Kapital in ETFs, wie am Freitag veröffentlichte Zahlen der Deutschen Bank zeigen. Anfang Mai habe der wöchentliche Zufluss mit 3,1 Milliarden Euro zwar höher gelegen. Allerdings habe sich dieser weitestgehend auf einen Dax-ETF konzentriert und lediglich starke Abflüsse der Vorwoche ausgeglichen. Daher betrachten die Analysten der Deutschen Bank die vergangene Woche für die bislang beste 2012.

Anleger hätten vor allem in ETFs auf europäische Aktienindizes viel frisches Kapital investiert, wie die Zahlen zeigen. Das deutet eine Trendwende an. Denn in den vergangenen Wochen hatten entsprechende Fonds überwiegend auf den Verkaufslisten gestanden. Noch in der Vorwoche hatten Investoren sowohl aus Aktien- als auch Anleihen-ETFs viel Kapital abgezogen. Die Analysten der Deutschen Bank begründen die Kehrtwende damit, dass Investoren angesichts des gerade laufenden EU-Schuldengipfels auf ein Ende der Krise und damit positive Impulse für den Finanzmarkt gehofft hätten.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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