K+S
Wette auf holprige Kursentwicklung

K+S hatte im vergangenen Jahr Sand im Getriebe. Zum Teil waren die Probleme branchenbedingt. Mittlerweile notiert die Aktie auf einem niedrigen Kursniveau. Vor allem für Discount-Zertifikate-Anleger ergeben sich Chancen.
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Düsseldorf´

Enttäuschende Ergebnisse des kanadischen Konkurrenten Potash, die Ende Januar bekanntgegeben wurden, haben auch bei K+S Spuren hinterlassen und zu Kursrückgängen geführt. K+S-Aktionäre hatten aber schon im vergangenen Jahr keinen Grund zum Jubel. Im Tief des Jahres 2013 lag die Aktie bei gut 15 Euro, am Jahresanfang 2013 kostete die Aktie dagegen noch 35,60 Euro.

Grund für den heftigen Kursrutsch im vergangenen Sommer war der überraschende Ausstieg des größten russischen Kalidünger-Produzenten Uralkali aus einer Vertriebsallianz mit der Folge eines starken Preiskampfes.

Der europäische Winter ließ in den vergangenen Wochen wenig Platz für Phantasie, was das Salzgeschäft betraf. Das gilt allerdings nicht für Regionen wie die USA und Kanada, wo ein harter Winter das Salz begehrt machte. Anfang Dezember konnte K+S erfolgreich Anleihen am Markt platzieren, so dass ein Großteil der Finanzierung einer Produktionsstätte in Kanada in trockenen Tüchern ist. Das Bankhaus Lampe weist darauf hin, dass die Kursverluste bei K+S nun dazu geführt haben, dass die Aktie mit einem Kurs-Buchwert-Verhältnis von 1,2 im Vergleich mit den Wettbewerbern günstig ist. Zudem zeigt sich Licht am Ende des Tunnels, da Experten 2014 von einer steigenden Kalinachfrage ausgehen.

In einer aktuellen Einstufung der Citigroup-Analysten haben diese das Kursziel von 21 auf 23 Euro angehoben. Der Analyst Andrew Benson geht mit Blick auf das abgelaufene Jahr von einem operativen Ergebnis in Höhe von 640 Millionen Euro und einem Gewinn pro Aktie von 2,02 Euro aus. Benson erwartet, dass das Unternehmen seine Investitionen vorantreibt und die Aktieninvestoren dafür drei Jahre auf Dividenden verzichten müssen. Andere Investmenthäuser sehen bei K+S sogar noch höhere Kursziele. Die DZ Bank hat das Kursziel bei 28 Euro festgesetzt, während die australische Investmentbank Macquarie bei der Aktie Luft bis 30 Euro sieht.

Aus dem Hause Goldman Sachs kommt ein Discount-Zertifikat auf die K+S AG (WKN: GT7NKA). Die Kursobergrenze des Produkts liegt bei 20 Euro. Bewertungstag ist der 15. Januar 2015. Bei einem aktuellen Aktienkurs von 21,98 Euro, können Investoren das Discount-Zertifikat zu 18,27 Euro erwerben. Notiert die K+S-Aktien am Bewertungstag bei 20 Euro oder höher, erhalten Anleger 20 Euro ausgezahlt. Der maximale Ertrag ist ausgehend von dem aktuellen Preis auf einen Ertrag in Höhe von 9,5 Prozent begrenzt. Falls die Aktie zum Laufzeitende unter der Kursobergrenze notiert, erhalten Investoren diesen Kurs ausgezahlt. Ein Verlust entsteht also erst dann, wenn die Aktie am 15. Januar 2015 unter dem Einstiegskurs des Discount- Zertifikates notiert.

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