Laner Atem ist aber von Nöten
Hypo-Vereinsbank friert Allzeit-Hoch ein

Auch neben den derzeit besonders beliebten Bonus-Zertifikaten existieren weitere hervorragende, längerfristige Anlagekonzepte. Das beweist die Hypo-Vereinsbank mit ihrem HVB Alltime High Zertifikat, bei dem man sich kein geringeres Ziel auf die Fahnen schreibt, als dem Anleger am Ende eines achtjährigen Investitionszeitraums rückwirkend einen bestmöglichen Ausstieg zu gewähren.

Die grundlegende Konzeption solcher Papiere kennt man bereits von den Best End Zertifikaten der Commerzbank: Im Detail hat die Hypo-Vereinsbank hier aber nochmals die Attraktivität gesteigert.

Den Höchststand einloggen und entspannt abwarten

Die Motivation des HVB Alltime High Zertifikates basiert auf dem uralten Wunsch eines jeden Investors, seine Engagements zum Höchtskurs in klingende Münze zu verwandeln. Und was im aktiven Trading nahezu unmöglich ist, lässt sich über optionale Bestandteile eines Zertifikates tatsächlich mit nur leichten Abschlägen realisieren. So erhält der Anleger am Ende der achtjährigen Laufzeit 90% des höchsten, im Basiswert zuvor erreichten Monats-Schlusskurses ausgezahlt. Einzige Bedingung: Bei dieser Anlageform ist ein langer Atem von nöten. Denn vor dem endgültigen Ablauf des Investitionszeitraums ist die Preisbildung des Zertifikates natürlich nicht so eindeutig und einfach zu bestimmen. Wer aus persönlichen Gründen dennoch vorzeitig verkaufen möchte oder muss, kann das natürlich jederzeit tun, erhält dann aber im Zweifel nicht 90% des bis dato festgeschriebenen Höchstkurses.

Dividendenstarker Basiswert macht attraktive Konditionen möglich

Mit seinen Ausstattungsparametern übertrifft das bis 19.09.03 zur Zeichnung stehende HVB Alltime High Zertifikat die im Februar aufgelegten Best End Zertifikate der Commerzbank (WKN 716 908 und WKN 716 909) recht deutlich. So bietet es mit 90% eine höhere Partizipation an den Höchstständen des Basiswertes (Commerzbank 85%) und glänzt mit einem deutlich geringeren Ausgabeaufschlag von 2% (Commerzbank ehemals 4%). Ob die Berücksichtigung der 96 Monats-Schlusskurse bis 14. Oktober 2011 zur Höchstwertberechnung gegenüber den Best End Zertifikaten mit einer Monats-Durchschnitt-Referenz vorteilhaft ist, kann nur die Praxis zeigen. Die Gewährung der attraktiven Konditionen im Alltime High Zertifikat ist natürlich nicht aus der Luft gegriffen. Möglich wird das nicht zuletzt durch den zu Grunde liegenden Basiswert. Hier wählt die Hypo-Vereinsbank den Global Dividend Runner Index. Dieser halbjährlich neu angepasste Aktienkorb enthält 16 globale Blue Chips mit besonders hoher Dividendenrendite. Und da der Anleger im Alltime High Zertifikat von den Dividendenzahlungen nicht direkt profitiert, kann der entsprechend begünstigte Emittent diesen Vorteil in Form von attraktiven Ausstattungsparametern des Zertifikates an den Anleger – zumindest zum Teil – weitergeben.

Konstruktion kann schnell zur 100%-igen Kapitalgarantie verhelfen

Das Alltime High Zertifikat ist freilich kein klassisches Garantieprodukt. Nach derzeitigem Stand der Dinge sind die nach Jahresfrist (hoffentlich) erzielten Gewinne damit auch steuerfrei zu vereinnahmen. Dennoch besitzt das Papier gute Chancen, für Zeichner schon bald zu einem perfekten Garantiezertifikat zu mutieren. Die erste Höchststand-Beobachtung erfolgt am 31.10.03. Sollte der Global Dividend Runner Index an diesem oder einem der folgenden Monatsultimos höher als am Starttermin (22.09.03) notieren, werden 90% des Indexstandes als Mindestwert des Zertifikates am Laufzeitende festgeschrieben. Unter Berücksichtigung des Ausgabeaufschlages von 2% genügt also eine Performance des Index von mindestens +13,33% an einem Beobachtungstag, damit der Anleger am Laufzeitende keinesfalls in die Verlustzone geraten kann. Aber Vorsicht! Die Tatsache, dass der erste relevante Monats-Schlusskurs erst am 31.10.03 berücksichtigt wird, bedeutet auch, dass Sie nicht von Beginn an mit einer 90%-igen Kapitalgarantie rechnen können. Theoretisch ist bis Ende Oktober auch eine deutliche Marktschwäche denkbar, die den Global Dividend Runner Index entsprechend negativ performen lässt. Und sollte der Markt bis 14.10.2011 per Saldo nur noch sinken, so erhalten Sie als Auszahlung 90% des bereits gedrückten Indexstandes vom 31.10.03. Das wäre dann unter Umständen empfindlich weniger als 90% des ursprünglichen Investments.

Die Wahl des Index aus dividendenstarken Aktien als Basiswert für das Alltime High Zertifikat ist keineswegs als Verlegenheitlösung zu werten, um mit besonders attraktiven Konditionen glänzen zu können. Vielmehr gilt die Dividendenstrategie gemeinhin als brauchbarer Ansatz zur Erzielung von Überrenditen gegenüber einer entsprechenden Index-Benchmark. Hier darf allerdings auch nicht verheimlicht werden, dass gerade dividendenstarke Aktien in der beschleunigten Baisse seit Ende 2001 prozentual besonders stark abgestraft wurden. In dieser Zeit brachte selbst Qualität keinen Anlageerfolg mehr. Da wir aber davon ausgehen dürfen, dass die Börsen mittlerweile wieder zur Normalität zurückgefunden haben, halten wir den Global Dividend Runner Index für eine attraktive Wahl als Basiswert des Alltime High Zertifikates. Das Urteil ist also eindeutig: Wer eine langfristige Anlage sucht, ist mit dem HVB Alltime High Zertifikat bestens bedient. Einer hohe Partizipation von 90% an den theoretisch unbegrenzten Chancen einer intelligenten Aktienauswahl steht eine unter Umständen schnell erreichte, 100%-ige Kapitalgarantie gegenüber. Ein solches Angebot für einen langen Anlagehorizont dürfte nur schwer in den Schatten zu stellen sein.

Alltime High Zertifikat (HVB)
WKN: 787 396
Laufzeit: 14.10.2011
Agio: 2,00%
Gebühr: keine

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