China ist ein wichtiger Markt für Luxusgüter. Die Abwertung des chinesischen Yuan war für Unternehmen wie LVMH, Richemont und Co. allerdings ein Schuss vor den Bug. Doch die niedrigen Kurse bieten Chancen.

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  • Herr von Arnim kann ganz unbesorgt sein: Es gibt keine Missverständnisse bezüglich der jüngsten Yuan-Abwertung.

    China hat sich in der Vergangenheit durch die Manipulation seiner Währung und der Hortung von US-Dollar-Devisen einen unfairen Handelsvorteil verschafft, der die ursächlichste Ursache der Finanzkrise 2008 war. Trotz großer Anstrengungen ist entgegen aller Versprechungen der Yuan immer noch nicht voll konvertierbar, von der Schwierigkeit des Auslands im chinesischen Inland investieren zu können ganz zu schweigen.

    Nun haben die, trotz einem prognostizierten Leitungsbilanzüberschuss von rund 3 % dieses Jahr, ihre Währung nochmals abgewertet. Das ist so, wie wenn ein Dieb sagen würde: Ich kann leider im Moment mit dem Stehlen nicht aufhören, da mein Haus noch nicht vollständig abgezahlt wird.

    Damit keine Missverständnisse entstehen: Mag sein, dass China für die Luxusgüterindustrie ein Wachstumsmarkt ist, ansonsten exportiert China mit seinem Leistungsbilanzüberschuss Arbeitslosigkeit und Verschuldung in den Rest der Welt. Ganz so wie Deutschland, mit dem Unterschied, dass sich die Zentralbanken gegen den Euro und seine Unterbewertung wehren können.

    Ganz nebenbei: Eine Unterbewertung einer Währung nutzt immer der betreffenden Volkswirtschaft, selbst wenn sich dadurch die Importe verteuern. Hat sich nur noch nicht überall herumgesprochen. ;-)

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