Mit Iris und VDax automatisch die richtige Strategie
Deutsche Bank bietet "3 in 1"

Rollierende Investment-Strategien erfreuen sich dank ihrer bislang ansehnlichen Performance großer Beliebtheit. Doch allmählich wird das neue Segment unübersichtlich – neben verschiedenen Varianten des „Rolling Discount“-Ansatzes, mit dem vor gut eineinhalb Jahren alles begann, umfasst der Kurszettel inzwischen auch „gerollte“ Garantie-Konzepte wie das „Vario Protekt“ von UBS (ISIN DE 000 A0A AQ4 6) oder „Rollover DoubleChance“-Zertifikate. Angesichts dieser Vielfalt entwickelt sich die Wahl des „richtigen“ Zertifikats zur veritablen Herausforderung – denn auch wenn die meisten Mechanismen langfristig durchaus plausibel erscheinen, ist natürlich nicht jedes „Rolling“-Produkt in jeder Marktphase ratsam.

HB DÜSSELDORF. Doch es naht Hilfe, und zwar von der Deutschen Bank: Unter der Bezeichnung Iris hat der Branchenprimus eine Art Dach-Zertifikat entwickelt, das einen automatisch optimierten Einsatz der „Rolling“-Strategien verspricht. Alle drei Monate (jeweils am zweiten Freitag im März, Juni, September und Dezember) wird entschieden, welche „Rolling“-Spielart für das kommende Vierteljahr die beste Performance verspricht. Dreh- und Angelpunkt dabei ist der so genannte Dax-Volatilitätsindex, abgekürzt VDax. Dieser misst mit statistischen Methoden die in den professionellen Derivate-Handel an der Eurex eingepreiste Nervosität der Marktteilnehmer – ein Sentiment-Ansatz also, der allein dadurch eine gute Referenz besitzt, dass auch fast jeder erfolgreiche Hedgefund- oder Futures-Manager den Parameter Volatilität irgendwie in seine Überlegungen mit einbezieht.

Vergleich Dax und Iris (pdf-Format)

„Neuralgische Punkte“ im Rahmen des Iris-Systems sind die Marken bei 23 und 29 VDax-Zählern. Seit Anfang 1998 notierte der Volatilitätsindex der Deutschen Börse an knapp zwei Fünfteln aller Börsentage innerhalb dieses Korridors, weshalb man auf diesem Niveau mit einiger Berechtigung von „normalen“ Märkten spre-chen kann, die weder hypernervös noch übermäßig ruhig sind. Trifft dieser Umstand nun an einem der vierteljährlichen Roll-Stichtage ebenfalls zu, wird der gesamte Wert des Zertifikats in ein „DoubleChance“-Engagement auf unseren Dax investiert. Damit partizipiert man dann bis zu einem Höchstbetrag doppelt an den Zuwächsen des Frankfurter Leitindex und muss nach unten hin trotzdem nur dasselbe Risiko in Kauf nehmen wie bei einem Direktinvestment. Zugegeben, einen Puffer gegen Kursverluste gibt es nicht; doch der Hebel auf moderate Index-Gewinne ist in einer solchen Marktphase sicherlich mindestens genauso interessant.

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