Nach den Aktienrekorden
Warten auf den Dax-Knick

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Direkt einsteigen oder Korrektur abwarten?

Direkt einsteigen oder die Korrektur abwarten? Diese Frage stellen sich derzeit einige Anleger, die auf weiter steigende Kurse beim Dax setzen möchten. Eine Alternative können Bonuszertifikate darstellen, da diese Produkte einen Teilschutz bei möglichen Kursrückgängen bieten. Anleger erzielen damit bereits eine Rendite, solange während der gesamten Laufzeit eine Barriere niemals berührt oder unterschritten wird. Laut dieser Chartanalyse sollte die Barriere dann unterhalb der Marke von 8577 Zählern liegen.

Ein Produkt mit entsprechenden Konditionen bietet die US-Bank Goldman Sachs (WKN GT6F2N). Die Barriere liegt bei 8450 Zählern, die Laufzeit endet am 25. Juni 2014. Sollte der Dax bis dahin niemals die Schwelle berühren oder unterschreiten, erhalten Anleger zum Ende der Laufzeit 100 Euro zurück. Angesichts des aktuellen Kurses von gut 92 Euro ist eine Rendite von zwölf Prozent p.a. 100 Euro auch gleichzeitig der maximale Rückzahlungsbetrag.

Bonuszertifikate ohne Gewinnbegrenzung mit ähnlicher Laufzeit und der gleichen Barriere gibt es auch, allerdings ist dann die Bonusrendite sehr gering. Bei einem weiteren Produkt von Goldman Sachs (WKN GT6EKL) liegt die jährliche Bonusrendite knapp unter einem Prozent. Im Gegenzug profitieren Anleger von steigenden Kursen oberhalb der Marke von 9200 Zählern. Verluste entstehen erst, wenn der Dax die Schwelle von 8450 Punkten berühren sollte.

Anleger, die zu mehr Risiko bereits sind, können davon, falls dieses charttechnische Szenario eintritt, auch mit Sprint- oder Outperformancezertifikaten profitieren. Der Vorteil bei diesen Produkten: Gewinne werden über einer gewissen Marke gehebelt, Kursrückgänge nicht. Fällt der Dax unter dieser Marke beispielsweise um zehn Prozent, verlieren diese Produkte ebenfalls nur zehn Prozent.

Falls Anleger bei den aktuellen Kursständen einsteigen wollen: Den passenden „Sprinter“ mit einer Laufzeit bis Ende des Jahres bietet die Commerzbank (WKN CZ9SGF). Das Derivat mit einer Laufzeit bis zum Jahresende verdoppelt die Dax-Kurssteigerungen in der Spanne zwischen 9000 und 9400 Punkten. Von Gewinnen oberhalb von 9400 Zählern profitieren Anleger nicht mehr.

Wer erst nach einer Korrektur die Gewinne hebeln möchte, sollte eher auf Outperformance-Produkte zurückgreifen. Denn Sprinter bieten keine passende Spanne für dieses Szenario. Der „Outperformer“ der Deutschen Bank (WKN DE04S5, Laufzeit bis April 2015) multipliziert steigende Dax-Notierungen ab der Marke 8600 Punkte mit dem Faktor 1,5.  

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Jürgen Röder
Jürgen Röder
Handelsblatt / Redakteur Finanzzeitung

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  • Nur Mut, in einen steigenden Markt zu kaufen bei niedrigsten Zinsen bietet die beste Gewinnwahrscheinlichkeit und die beginnende Berichterstattung zu den vermeindlichen Übertreibungen an der Börse wird wie immer neue Käuferschichten animieren. Das kann noch einige Monate anhalten. Für den Ausstieg gibt es verlässlichere Signale der Trendwende. Nur Mut. (rs-depot.de)

  • Stimmt, die Deutschen sind echt dämlich, denn sie ARBEITEN für ihren Wohlstand.

    Im Gegensatz dazu sind die schlauen Spanier, Franzosen und besonders die Engländer und die USA, die lieber mit Völkermord und Massaker (Koloniales Verhalten) zu Wohlstand gekommen sind. Das sind die Länder, die eine wirkliche Kultur der Erdbevölkerung gebracht haben (Kultur der Massenmörder und Schmarotzer).

  • Charttechnik hat etwas mit gewissen Wettervorhersagen zu tun, z. B. folgenden:

    Kräht der Hahn auf dem Mist, ändert sich das Wetter oder es blebt wie es ist.

    der

    Regen im Mai, April vorbei


    Und die allermeisten, die hier schreiben, dürften nicht verstanden, dass der DAX jedes Jahr im Mittel etw um 3 % jedes Jahr steigen muss, weil die Aktien sonst Jahr für Jahr billiger werden (Stichwort Dax als Performance Index).

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