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Nach der Kursexplosion bei Daimler-Chrysler

>„Es war eine schöne… und wertvolle Zeit“, so beschloss Jürgen E. Schrempp das Schreiben, mit dem er die Chefredakteure der wichtigen Wirtschaftsmedien über seinen Rückzug informierte.



Schrempps Nachfolger Dieter Zetsche dürfte die Aktien-Party mit gemischten Gefühlen verfolgt haben. Einerseits ist die auf einen Schlag um vier Mrd. Euro gestiegene Marktkapitalisierung ein willkommener Vertrauensvorschuss, andererseits aber auch eine schwere Hypothek – von diesem Niveau aus weitere Kurssteigerungen zu erreichen, wird alles andere als einfach sein; der Mann mit dem wuchtigen Schnauzer wird Polier auf einer globalen Baustelle: Ob die von Zetsche maßgeblich vorangetriebene Chrysler-Sanierung trägt, bleibt abzuwarten; beim defizitären Kleinstwagen-Segment stellt sich eigentlich nur die Frage, wann man den Laden dicht macht; und die Qualitätsprobleme bei der „Cash-Cow“ Mercedes werden sich auch nicht innerhalb von Monaten lösen lassen. Erschwerend kommt hinzu, dass der Konzern sein Modellfeuerwerk weitgehend abgefackelt hat, so dass kaum positive Impulse fürs Marketing bestehen.

»Der Chart der Daimler-Chrysler-Aktie

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