Nach „Lock-in“ bei steigenden und fallenden Märkten Geld verdienen
Mit zweitem „Victory“-Zertifikat auf Europa setzen

25,5 Prozent hat die erste Version des im ZertifikateJournal 14/05 ausführlich vorgestellten „Victory“-Zertifikats (ISIN DE 000 SAL 4DK 8) seit Auflegung im April zugelegt. Damit hat das Papier den Anstieg des EuroStoxx 50 hervorragend mitgemacht.

DÜSSELDORF. Jetzt startete Sal. Oppenheim die zweite Version: Zunächst funktioniert das bereits börsennotierte Produkt wie ein herkömmliches „Lock-in“-Zertifikat. Sofern Europas Leitindex während der Laufzeit einmal um 20,6 Prozent über das Ausgangsniveau bei 3.280,49 Punkten klettert, dürfen sich Anleger im August 2010 über 120,60 Euro freuen.

Einmal, und sei es nur für einen einzigen Augenblick, muss der europäische Leitindex dazu auf 3.956,24 Zähler ansteigen. Erst dann ist die „Lock-in“-Rendite von derzeit 16,6 Prozent, bei einem aktuellen Kurs von 103,43 Euro, sicher. Dazu muss der EuroStoxx 50 allerdings noch einen 18prozentigen Anstieg aufs Parkett legen.

Ist diese Sicherung aktiviert, greift der „Victory“-Mechanismus, mit dem man „eins-zu-eins“ an weiteren Bewegungen profitiert. Dabei ist es egal, ob es nach oben oder unten geht – wichtig ist nur ein starker Ausschlag. Der Rückzahlungsbetrag errechnet sich aus der Differenz zwischen dem dann aktuellen Stand des paneuropäischen Index und 3.956,24 Zählern entsprechend dem Bezugsverhältnis von 32,8, zuzüglich des „Lock-in“-Betrags von 120,60 Euro. Solange die „Lock-in“-Hürde nicht genommen ist, ist das Risiko nach unten unbegrenzt.

Die Konstruktion des „Victory“ ist weiterhin einzigartig am Markt, denn Anleger können, nach erfolgtem „Lock-in“ bei steigenden und fallenden Märkten Geld verdienen. Mager fallen die Renditen allerdings aus, wenn nach dem „Lock-in“ keine hohe Schwankung einsetzt.

Ein Gewinn von 16,6 Prozent in fünf Jahren lockt niemanden hinter dem Ofen vor. Ein Anstieg von 18 Prozent bis zur Hürde ist zudem ein sehr steiniger Weg, den Investoren ohne Absicherung gehen müssen. Wer an einen Durchmarsch des EuroStoxx 50 glaubt, steigt ein. Man sollte allerdings bedenken, dass das Marktbarometer letztmals im Sommer 2001 ein solch hohes Niveau sah. Wir sind vorsichtiger und bevorzugen Bonus-Zertifikate auf den Europa-Index, die Sie in den „Best-Buy“-Listen unter »www.zertifikatejournal.de finden.

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