Nach Wahl in Italien
Anleger setzen auf weiteren Rückgang im EuroStoxx50

Derivate-Anleger rechnen infolge der unklaren Machtverhältnisse im italienischen Parlament mit weiteren Kursrückgängen an den europäischen Börsen. Der EuroStoxx50 verlor am Dienstag bis zu drei Prozent.
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LondonLaut Daten der Deutsche-Börse -Tochter Eurex kauften Investoren fast 50 Prozent mehr Put-Optionen auf den EuroStoxx50 mit Laufzeit bis März als Call-Scheine. Mit einem Put wird gewöhnlich auf fallende Märkte gesetzt, bei einem Call profitiert der Anleger von steigenden Börsenkursen.

Der EuroStoxx50 verlor am Dienstag bis zu drei Prozent auf 2573 Zähler, da Anleger einen politischen Stillstand in Italien fürchteten. Die an der Eurex am meisten gehandelten Puts auf den Index der 50 größten gelisteten Unternehmen der Euro-Zone hatten Basispreise bei 2450 und 2500 Punkten. Das bedeutet, dass viele Investoren in den kommenden Wochen Kursverluste von rund fünf Prozent im EuroStoxx50 für möglich hielten.

Derivatehändler Mike Turner von XBZ sagte, dass sich die Kunden zudem mit weiteren Puts schon bis in die Monate April und Mai hinein absicherten. "Es herrscht die Meinung vor, dass wir uns weiter nach unten bewegen und dort unten für weitere ein bis zwei Monate bleiben."

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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