Nebenwertefonds
Briten führen die Hitliste an

Mut zahlt sich aus. Anleger, die Anfang Juli 2006 nach kräftigen Verlusten in einen Fonds für europäische Nebenwerte investierten, wurden belohnt: Bis Ende Juni 2007 erzielten die 99 von Feri Rating & Research gelisteten Angebote mit diesem Anlageschwerpunkt einen durchschnittlichen Zuwachs von 32,28 Prozent.

HAMBURG. Die vier erfolgreichsten Fonds der Kategorie legten 50 Prozent zu. Der Henderson Pan European Smaller Companies erzielte ein Plus von 52,88 Prozent, dicht gefolgt vom Threadneedle-Konkurrenten mit fast gleichem Namen. Das gute Ergebnis führen beide Manager unter anderem auf den deutschen Tiefbau-Spezialisten Bauer zurück, dessen Kurs sich seit dem Börsenstart vor gut einem Jahr mehr als verdreifachte.

Zumindest auf dem ersten Blick haben der Henderson-Manager Ollie Beckett und sein Konkurrent Philip Dicken ähnliche Vorlieben: Sie gewichten britische und deutsche Aktien mit zusammen jeweils etwa einem Drittel. Beide bevorzugen zudem den Industriesektor. Allerdings setzt Dicken zu mehr als der Hälfte auf Industrieaktien, während Beckett diese mit gut einem Drittel gewichtet.

Trotz der jüngsten Rally ist Beckett für Europas Nebenwerte zuversichtlich. „Zwar werden die Aktien mittlerweile teuer gehandelt, aber das Wachstum dürfte vorerst weiter überdurchschnittlich ausfallen.“ Die Kurse sollten aber nicht mehr so rasant steigen. Konkurrent Dicken teilt diese Ansicht, hält aber stärkere Ausschläge für möglich: „Angesichts steigender Zinsen könnten einige Nebenwerte unter Druck geraten.“

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