Neuer Erix-Index
Erneuerbare Energien gewinnen an Bedeutung

Die Société Générale hat mit Kooperationspartnern einen neuen Index gebildet. Er umfasst Unternehmen, die im Bereich der erneuerbaren Energien tätig sind. So können Anleger auf dieses Segment setzen.

Fossile wie nukleare Brennstoffe sind nur begrenzt verfügbar. Die Vorkommen gehen in den kommenden Jahrzehnten unweigerlich zu Neige. Parallel zu dieser Entwicklung steigt die weltweite Nachfrage nach Energierohstoffen, insbesondere durch das Wachstum in Asien, noch immer an. Konflikte in politisch instabilen Regionen, aus denen die fossilen Brennstoffe größtenteils stammen, stellen ein weiteres Versorgungsrisiko dar. Eine Folge dieser Entwicklungen sind langfristig höhere Energiepreise. Betrug der Wert aller Energieeinfuhren nach Deutschland im vergangenen Jahr bereits knapp 53 Mrd. Euro, wird sich diese Zahl allein durch den Preiseffekt 2006 deutlich erhöhen.

Industriegesellschaften sind nicht zuletzt wegen der rapide steigenden Preise auf alternative Energiequellen angewiesen, um auch künftig Strom, Wärme und Kraftstoffe zu kalkulierbaren Kosten nutzen zu können.

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Für die deutsche Wirtschaft sind erneuerbare Energien schon heute zu einem wichtigen Standbein geworden: Im Jahr 2004 setzten deutsche Unternehmen in diesem Bereich rund 11,5 Mrd. Euro um, davon wurden 6,5 Mrd. Euro in neue Anlagen zur Erzeugung von Strom, Wärme und Treibstoffen investiert. Eine besonders wichtige Rolle spielte die Windkraft-Industrie mit rund vier Mrd. Euro Umsatz und 50 000 Beschäftigten.

Nach Berechnungen des Bundesumweltministeriums wird sich die Gesamtleistung der Windparks in den kommenden Jahren verdoppeln, womit dann insgesamt etwa 150 Mrd. Kilowatt-Stunden Strom pro Jahr erzeugt werden könnten. Das entspräche ungefähr 25 Prozent des derzeitigen Stromverbrauchs.

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