Newmont-Zertifikate
Schatz in Kanada

Minen-Aktien des amerikanischen Unternehmens Newmont Mining bieten derzeit interessante Perspektiven für Spekulationen. Anleger haben zum Beispiel über Zertifikate die Möglichkeit, Szenarien abzubilden.

Der Goldpreis ist nicht zu bremsen. Sei es die weltweite Finanzkrise, der schwache Dollar, die zurückgekehrte Inflation oder politische Unsicherheiten im Nahen und Mittleren Osten – alles treibt den Preis. Dazu kommt derzeit eine starke Nachfrage aus China und Indien. Auf der anderen Seite ist das weltweite Angebot rückläufig, die Förderung teuer. Große Unternehmen der Branche sprechen davon, dass wegen hoher Energiepreise und teurer Transporte die Kosten für die Gewinnung einer Unze (31,1 Gramm) im Vergleich zum Vorjahr um mehr als 30 Prozent gestiegen sind. Auch das dürfte den Goldpreis weiter klettern lassen.

Unter den großen Minen-Aktien hängen Newmont Mining noch hinterher. Nun gibt es Anzeichen, dass Newmont seine Schwäche – rückläufige Goldreserven – bald wettmachen dürfte: Für 1,5 Milliarden Dollar ist Newmont gerade dabei, den kanadischen Goldförderer Miramar zu übernehmen. Newmont bekäme damit das vielversprechende Hope-Bay-Projekt in Kanada in die Hand. Das soll Reserven von mehr als neun Millionen Unzen Gold haben, eines der größten unerschlossenen Vorkommen in Amerika.

Wer auf den Nachzügler Newmont setzen will und Mut hat, kann zu Long-Zertifikaten (etwa DE000GS4M7G7) greifen. Papiere mit einer Totalverlustschwelle bei 33 Dollar haben einen dreifachen Hebel. Zum Aktienkurs bei 45 Dollar ist reichlich Luft, das macht eine solche Spekulation vertretbar. Sollte Newmont dennoch abdriften, spätestens bei etwa 40 Dollar die Spekulation abbrechen. Wer vorsichtig ist, kann sich mit Discounts einen Puffer einbauen. Für ein defensives Investment eignen sich Zertifikate mit einer Gewinngrenze bei 40 Dollar. Diese Papiere werfen ihren Maximalgewinn (21 Prozent) auch dann ab, wenn Newmont Mining bis auf 40 sinken sollte.

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