Niedrige Volatilität spricht für Rolling Discounts
Mit Rabatt zur Rendite – Discounter sind begehrt

Geiz ist geil, Rabatte sind in - diese Devise ist nicht nur bei Verbrauchern beliebt, sondern auch bei Anlegern. Am Aktienmarkt haben Investoren 2003 mit Discount-Zertifikaten viel Geld verdienen können.

DÜSSELDORF. Mit diesen Instrumenten investieren Anleger billiger in Aktien, Indizes oder Rohstoffe, als dies bei einem Direkterwerb möglich wäre. Im Gegenzug dafür ist der Gewinn auf einen vorher bestimmten Festbetrag (Cap) begrenzt. Studien der Deutschen Bank und von UBS haben den Vorteil von „Rabatt-Zertifikaten“ gegenüber dem Direktinvestment bestätigt.

Doch die Rabatte und damit die Renditechancen sind mittlerweile geringer geworden. 2003 gab es für ein Discount-Zertifikat auf den Dax mit einer einjährigen Laufzeit sowie einem Höchstbetrag parallel zum damaligen Indexstand eine Rendite von mehr als 12 %. Aktuell sind mit solch einem Produkt rund 8 % drin.

Grund dafür ist die aktuell geringere Volatilität. Dieses so genannte „Angstbarometer der Börse“ gibt die Schwankungsbreite am Markt an und wird beim deutschen Aktienindex mit dem V-Dax gemessen. Hintergrund: Discount-Zertifikate bestehen aus dem Kauf der Aktie (oder Index) und dem Verkauf einer Kaufoption auf den Basiswert - ein so genanntes Stillhaltergeschäft, für das der Anleger eine Prämie kassiert, die den Einstieg in die Aktie verbilligt. Je geringer die Volatilität ist, umso geringer ist diese Einnahme. 2003 lag der V-Dax bei rund 50 %, derzeit bei 20 %.

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