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Öl teuer – na und?

Die flaue Wirtschaft in den USA und in Europa dürfte die Nachfrage nach Rohöl in diesem Jahr sinken lassen, ist im Monatsbericht der Internationalen Energieagentur IEA zu lesen. Mit rückläufigen Ölpreisen sollten Verbraucher und Anleger deshalb trotzdem nicht rechnen.

Der geringere Bedarf der klassischen Industriestaaten wird durch die starke Nachfrage aus China, Indien und anderen Boom-Regionen mehr als ausgeglichen.

Es gibt derzeit auch keine Anzeichen dafür, dass die Ölförderländer der Opec ihre Produktion ausdehnen. Rohöl der europäischen Sorte Brent kostet etwa 105 Dollar. Charttechnisch verläuft der Preis in einem dynamischen Aufwärtstrend.

An teurem Öl verdienen und trotzdem kein übermäßiges Risiko eingehen, das ist möglich mit Discount-Zertifikaten. Diese Papiere begrenzen den maximalen Gewinn, machen dafür aber den Einstieg umso günstiger. Ein Discounter mit Laufzeit Mai 2009 auf Öl der Sorte Brent kostet derzeit gut 77 Euro. Das Papier (SG0J8K) ist mithilfe einer Währungssicherung so aufgebaut, dass ein Dollar im Öl- Produktipreis einem Euro im Zertifikat entspricht. Die Gewinngrenze von 85 Dollar im Ölpreis bedeutet also eine maximale Rückzahlung von 85 Euro im Zertifikat. Das wäre etwa ein Gewinn von zehn Prozent in 14 Monaten.

Selbst wenn der Ölpreis von 105 auf 85 Dollar sinkt, gibt es diesen Gewinn immer noch. Verluste beginnen erst, wenn Öl unter das Niveau von 77 Dollar rutschen sollte, also unter den entsprechenden Einstandskurs im Zertifikat. Nach einem Ölpreisrutsch um mehr als 25 Prozent sieht es derzeit aber nicht aus.

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