Ölpreis
Wie Sie von der Erholung profitieren können

Der Ölpreisverfall hat Experten zufolge seinen Tiefpunkt erreicht. Risikofreudige Anleger können nun wieder einsteigen. Mit welchen Produkten sie auf Kursgewinne spekulieren können.
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Der Ölpreis fällt und fällt. Die Nordsee-Sorte Brent erreichte ihr Fünfjahres-Tief. Ein Fass (159 Liter) ist jetzt schon für weniger als 60 US-Dollar zu haben. Zu Jahresmitte war es noch mehr als 110 Dollar wert. Die Nachfrage kann mit dem großen Angebot nicht mehr mithalten. Die Analysten der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) gehen nun davon aus, dass der Rohölpreis in den kommenden Monaten zunächst seitwärts läuft und sich dann bis zum Jahresende 2015 wieder erholt. Für das vierte Quartal 2015 prognostiziert die Bank einen Brentpreis von 75 Dollar.

Risikobereite Anleger können sich je nach Markterwartung entsprechend mit Derivaten positionieren. Wer etwa davon ausgeht, dass sich der Ölpreis innerhalb eines bestimmten Preiskorridors entwickeln wird, für den könnten Inline-Optionsscheine interessant sein. Zum Beispiel der Schein mit der WKN: SG6PP6, der bis zum 11. September 2015 läuft. Die untere Knock-out-Barriere liegt bei 45 Dollar und die obere KO-Barriere bei 105 Dollar. Sollte der Brentpreis bis zum Laufzeitende keine dieser beiden Kursmarken berühren, erhalten Anleger zehn Euro ausgezahlt. Bei einem aktuellen Kaufkursvon 7,07 Euro ergibt sich daraus eine Rendite von rund 42 Prozent oder 58 Prozent per annum.

Der Haken: Sollte der Brentkurs während der Laufzeit die untere oder die obere Barriere berühren oder durchbrechen, ist das eingesetzte Kapital perdu und es kommt zum Totalverlust. Anlegern ist es möglich, aus einer Vielzahl von Inline-Optionsscheinen auszuwählen. Dabei können sie sich die Papiere mit den zu ihrer Erwartung passenden Barrieren und Laufzeiten heraussuchen.

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Discount-Zertifikate für weniger risikobereite Anleger

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