Optionen
Im Yen steckt Potenzial nach oben

Nicht nur der Dollar steht derzeit gegenüber dem Euro schwach da, auch der Yen. Das könnte sich bald ändern. Das macht Optionsscheine interessant – in einer ganz bestimmten Währungsrelation.

Topmodel Gisele Bündchen will ihre Gage nicht mehr in Dollar ausgezahlt bekommen. Als die 27 Jahre alte Brasilianerin im August mit dem US-Konzern Procter & Gamble einen Werbevertrag für die Haarpflegeserie Pantene abschloss, bestand sie auf Zahlungen in Euro, so ein brasilianisches Magazin. Bündchens Jahresverdienst wird auf 33 Millionen Dollar geschätzt. Einkaufsbummel in Paris und Mailand haben sich für das Topmodel seit Anfang 2006 um 25 Prozent verteuert. Da glüht die Kreditkarte und der Lebensstil leidet.

Wäre Bündchen nur öfters in Tokio shoppen gegangen – sie hätte vom Dollarverfall kaum etwas gespürt. Denn gegenüber dem japanischen Yen konnte der Dollar bis zum vergangenen Sommer sogar zulegen. Dafür gesorgt haben Spekulanten, die Kredite in Währungen mit niedrigem Zinsniveau wie dem Yen aufnehmen und diese in Zinspapiere aus Hochzinsländern stecken. Die Hauptlast des Verfalls der Leit- und Reservewährung Dollar trug bisher der Euro, kaum der japanische Yen.

Doch der gegenüber der japanischen Währung aufgebaute Abwertungsdruck des Dollar könnte sich jetzt rasch entladen und Euro-Yen-Puts interessant machen. Denn es mehren sich die Signale, dass China nun doch Teile seiner 1,4 Billionen Dollar schweren Devisenreserven in andere Währungen umlenkt. Die Valuta mit dem stärksten Aufwertungspotenzial zum Dollar dürfte der Yen sein. Topmodel Bündchen sollte ihre Gagen deshalb in Yen statt in Euro verlangen.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%