Rally stocktGoldige Strategien

Der Goldpreis steigt nicht mehr. Etliche Investoren erwarten kurzfristig sogar sinkende Notierungen. Doch mit den passenden Produkten auf das Edelmetall lassen sich ordentliche Renditen erzielen.
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DüsseldorfDie Preisentwicklung des Edelmetalls Gold gibt Anlegern und Analysten derzeit einige Rätsel auf. Die Anleger sind vorsichtig geworden: Nach einer beispiellosen Rally, die innerhalb von zehn Jahren den Goldpreis von rund 260 auf 1900 US-Dollar pro Feinunze getragen hat, scheint es so, als ob den Gold-Bullen Mitte 2011 die Luft ausgegangen sei. „Wer in Gold investieren wollte, hat dies in den vergangenen Jahren bereits getan“, sagt Markus Jakubowski von der Société Générale.

Glaubt man dem aktuellen Umfrage-Ergebnis des „Citi-Investmentbarometer“, das alle drei Monate von TNS Infratest erhoben wird, rechnet etwa die Hälfte der Befragten mit einem stagnierenden oder fallenden Goldpreis in den kommenden drei bis zwölf Monaten. Knapp jeder Zweite geht von steigenden Preisen für Gold aus.

Auch die Analysten sind unentschieden und üben sich in kryptischen Prognosen. Die Experten der Société Générale rechnen mittelfristig mit einem durchschnittlichen Preis von 1.700 US-Dollar pro Feinunze, die Deutsche Bank hat ihre Prognose um 12,1 Prozent auf 1.865 Dollar je Feinunze gesenkt, während Goldman Sachs mit Sicht auf zwölf Monate einen Goldpreis von 1.750 Dollar pro Unze erwartet.

Aktuell notiert die Feinunze bei 1.667 US-Dollar. Ob der Preis von diesem Niveau aus nun eher steigt oder fällt, ist den Analysten zufolge völlig offen. Man könnte auch sagen: Die Banken haben zum Goldpreis derzeit eigentlich gar keine Meinung.

Kommentare zu " Rally stockt: Goldige Strategien"

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  • Wer sich "Papiergold" in Form von Zertifikaten ins Depot legt, der verzichtet auf wichtige Vorteile von physischem Gold:

    Physisches Gold hat kein Gegenpartei Risiko. Es gibt keine Gegenpartei, die pleite gehen kann und dann nicht liefert.

    Kursgewinne sind bei physischem Gold nach 1 Jahr steuerfrei. Bei "Papiergold" hält Vater Staat auch nach 10 Jahren und länger noch die Hand auf.

    Aber die Bank verkauft ihren Kunden natürlich lieber Papier statt physisches. Papier kann man am Computer handeln.

    Und es ist einfacher dem Kunden nach einiger Zeit wieder was neues aufs Auge drücken (neue Provisionen).

    Das Geld des Kunden, das in physischem Gold angelegt ist, ist für die Bank verloren.

    Nicht vergessen, sich das Material aushändigen zu lassen. Sonst kann es passieren, dass die Barren nur auf dem Papier existieren (samt Lagergebühr).

    Und erst gekauft werden, wenn man sie tatsächlich ausgehändigt haben will. Inzwischen zockt die Bank munter mit dem Geld des Kunden.

  • Besondere Vorsicht ist geboten, wenn Bankvertreter für Gold werben. Beispiel: Eugen Weinberg von der Commerzbank. Dann ist man bankseits schon längst investiert und sucht noch die Dummen, die den Kurs mitziehen. Oder: Journalisten wie Stephan Riße, die sich als Fondsmanager betätigen, ohne Verständnis über ökonomische Sachzusammenhänge zu besitzen ...

  • Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich.

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