Rege Beteiligung an der Handelsblatt-Telefonaktion zu Zertifikaten – Hohes Niveau der Fragen: Rohstoffe und Indexprodukte werfen die meisten Fragen auf

Rege Beteiligung an der Handelsblatt-Telefonaktion zu Zertifikaten – Hohes Niveau der Fragen
Rohstoffe und Indexprodukte werfen die meisten Fragen auf

Die Telefonaktion zum Thema Zertifikate stieß bei den Lesern des Handelsblatts auf großes Interesse. Zwei Stunden lang standen je zwei Experten der Emissionshäuser von HSBC Trinkaus und Burkhardt sowie der Société Générale am Handelsblatt-Telefon Rede und Antwort.

Besonders interessiert waren die Anrufer an den Chancen und Risiken einer Zertifikate-Anlage in Rohstoffe. „Tatsächlich spielen Zertifikate in der Anlageklasse der Rohstoffe ihre Vorteile aus: Schon mit geringen Beträgen können Anleger in Rohstoff-Indizes oder in Körbe von aussichtsreicher Rohstoffe investieren und so ihr Depot diversifizieren“, sagte Markus Jakubowski von der Société Générale am Handelsblatt-Telefon. „Zudem können risikoscheue Anleger auch Rohstoff-Zertifikate mit Sicherheitspuffern oder einer Kapitalgarantie wählen und so Verlustrisiken mindern, zumal die Kurse von Rohstoffen oft größeren Schwankungen ausgesetzt sind“, so Jakubowski weiter.

Ebenfalls stark gefragt im Kontext des Indexinvestments waren Informationen über Sparpläne auf Zertifikate: Wann sollten Anleger lieber zu Fonds und wann zu Zertifikaten greifen, um ihre Investmentidee mit einer Einmalanlage oder einem längerfristig angelegten Sparplan umzusetzen? Heiko Weyand von HSBC Trinkaus und Burkhardt glaubt, dass beide Produktkategorien wichtig für den Anlageerfolg sind. „Nur wenige Fonds schlagen ihren Vergleichsindex.

Gerade bei großen Indizes wie dem Dax oder dem Euro Stoxx spricht vieles für Indexanlage über Zertifikate. Sie sind transparent und liquide, und Zertifikate auf Performanceindizes berücksichtigen zudem alle Dividendenausschüttungen“; sagt Weyand, der aber nicht durch die rosa Zertifikatebrille schaut: „Vor allem in speziellen Anlagekategorien aber, wie etwa Unternehmensanleihen oder Schwellenländern, kann ein gutes Fondsmanagement dauerhaft einen deutlichen Mehrwert gegenüber einem strikten Indexinvestment erzielen.“

Zahlreiche Fragen zielten auch auf die derzeitigen Situation an den Aktienmärkten ab – zum Beispiel der sehr niedrigen Volatilität, also der Schwankungsbreite der Märkte im deutschen Aktienindex Dax. Viele Anleger sind in den schwankungsarmen Märkten auf der Suche nach einem Extrakick Rendite über Hebelprodukte. „Die niedrige Volatilität sorgt derzeit für niedrige Optionsprämien. Das heißt, Optionsscheine sind zwar noch immer ein spekulatives Instrument, allerdings im Vergleich zu den Optionsprämien der letzten Jahre relativ günstig“, antwortete Frank Burkhardt von der Société Générale einem Leser, der auf der Suche nach einem Investment mit Hebel in den Dax war.

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