Renditejagd
Anleger scheuen das Risiko nicht

Auf der Suche nach höheren Renditen sind Investoren bereit, höhere Risiken einzugehen. Von diesem Trend profitiert auch die Deutsche Bank, die verstärkt strukturierte Finanzprodukte auf den Markt bringen kann.
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FrankfurtDie Deutsche Bank zählt zu einer Gruppe von Banken, die vermehrt strukturierte Papiere auf der Basis nachrangiger Anleihen aus der Finanzbranche bei Investoren platzieren. Auf der Suche nach höheren Renditen sind die Käufer bereit, höhere Risiken einzugehen.

Strukturierte Papiere bestehen aus mehreren Basiswerten in Kombination mit einer derivativen Komponente. Mit strukturierten Papieren können Anleger ein eigenes Risikoprofil zusammenstellen – die Kombinationsmöglichkeiten sind schier unendlich.

Die Deutsche Bank hat nun fünfjährige Papiere über 2,5 Millionen Dollar begeben, die mit Anleihen der Crédit Agricole unterlegt sind. Gemäß von Bloomberg erfassten Daten ist es die dritte Transaktion dieser Art seit Jahresanfang.

Im Juli war das gesamte Emissionsvolumen nachrangiger strukturierter Papiere auf 22,4 Millionen Dollar gestiegen, das höchste monatliche Volumen seit Januar 2012. Dies indiziert eine erhöhte Freude der Anleger zu risikoreicheren Anlageprodukten.

„Indem sie höhere Kreditrisiken übernehmen, können Anleger Kupons auf nachrangige Anleihen erhalten, die erheblich höher sind als bei den vorrangigen unbesicherten Bonds, die üblicherweise in strukturierten Papieren Verwendung finden”, sagte Adrian Neave, Direktor bei Gilliat Financial Solutions in London. Gilliat ist Teil von Arbuthnot Banking Group, die strukturierte Produkte auflegt.

Gilliat will im kommenden Monat strukturierte Papiere, die mit nachrangigen Anleihen unterlegt sind, auflegen. Dabei soll eine nachrangige Anleihe der Commerzbank verwendet werden.

Agentur
Bloomberg 
Bloomberg / Nachrichtenagentur

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