Reverse-Bonus-Zertifikate
16 Prozent bei Anstieg oder Absturz

Wenn Schwergewichte eines Index lahmen, ist das gesamte Kursbarometer betroffen. Für einige Unternehmen im MDax kann dies nicht ausgeschlossen werden - Chance für Reverse-Bonus-Fans.

Heidelberg Cement, Nivea-Hersteller Beiersdorf und Düngemittelproduzent K+S haben zwei Dinge gemeinsam: Sie zählen zu den schwersten Werte im MDax, und sie haben sich im Vergleich zu dessen Indexkurve bisher gut gehalten. Vor allem bei K+S kennt der Kursanstieg bisher keine Grenzen - obwohl die Bewertung (KGV 2008) mittlerweile bei über 20 liegt. Was aber, wenn es hier auch nur zu einer kleinen Kurs-Korrektur käme? Ein Wunder wäre das nicht, angesichts wachsender Konjunkturrisiken und angeschlagener Finanzmärkte.

Wer nicht gleich eine Baisse-Spekulation eingehen will, kann mit Reverse-Bonus-Zertifikaten ein defensives Investment auf den MDax starten. Diese Papiere bringen zur Fälligkeit einen festen Gewinn, wenn der Index unter einer bestimmten Obergrenze bleibt. Ein Papier auf den MDax mit Laufzeit Juni 2009 und Barriere bei 12 400 Punkten kostet derzeit 122 Euro. Bleibt der MDax unter 12 400, gibt es zur Fälligkeit 141,99 Euro zurück. Das wäre ein Gewinn von 16 Prozent - egal, ob die Kurse sinken, auf der Stelle treten oder steigen.

Sie dürfen nur nicht haussieren. Sollte der MDax von derzeit 9 100 Punkten um 36 Prozent zulegen und auf 12 400 klettern, kracht der Reverse Bonus auf 80,77 Euro. Jeweils 100 Punkte, die der Index dann noch weiter vordringt, kosten im Zertifikat einen Prozentpunkt.

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