Rohstoffe
Fed verdirbt Goldbullen die Laune

Nicht nur an den Aktienmärkten, sondern auch am Goldmarkt bleibt die US-Geldpolitik ein großes Thema – mit negativen Einflüssen. Die Charttechnik verheißt fallende Kurse. Wie Anleger dennoch profitieren können.
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MünchenGoldbullen haben es derzeit nicht einfach. Zumindest diejenigen, die aus Spekulationszwecken auf steigende Kurse setzen. Die immer wieder durchgekaute Frage, wann die US-Notenbank damit beginnt, ihre Wertpapierkäufe zu drosseln, bleibt ein belastender Faktor. In der vergangenen Woche sorgt das veröffentlichte Protokoll der Fed-Sitzung von Ende Oktober für Aufsehen. „Der geldpolitische Ausschuss erwartet eine Verbesserung am Arbeitsmarkt, der eine Verminderung der Anleihekäufe in den kommenden Monaten rechtfertigt“, hieß es darin konkret unkonkret.

An der verbalen Bremspolitik der Fed hat sich jedoch nichts geändert, was sich auch daran zeigt, dass sie erneut betonte, so lange mit der Drosselung zu warten, bis es weitere Beweise für eine ausreichende wirtschaftliche Erholung gibt.

Doch die Aktienmärkte erklimmen ein Rekordhoch nach dem anderen und eine Korrektur scheint nahezuliegen. Ist Gold als Investment da keine Alternative? „Nein“, meint Jörg Scherer. Der Chartexperte von HSBC Trinkaus hat das gelbe Edelmetall aus charttechnischer Sicht unter die Lupe genommen.  Er erwartet einen weiter fallenden Goldkurs und hält einen Test des bisherigen Jahrestiefs bei 1181 Dollar für wahrscheinlich.

Knapp unterhalb des Jahrestiefs befinden sich aus charttechnischer Sicht aber weitere Haltemarken. So markiert nach Ansicht von Scherer das Tief vom Juli 2010 (1154 Dollar) in Kombination mit einem mathematisch berechneten Korrekturwiderstand nach der sogenannten Fibonacci-Methode die nächste wichtige Haltezone.

Dass der Goldpreis weiter fallen sollte, begründet Scherer wie folgt: „Die Erholungsschübe sind zuletzt immer wieder im Bereich der dynamisch fallenden 200-Tages-Linie, die derzeit bei 1342 Dollar notiert, zum Erliegen gekommen.“ Die jüngste Erholung bewertet der Chartexperte als Betätigung des Abwärtstrends.

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  • Den Medien und den Spekulanten glaube ich kein Wort mehr. Richtig ist, dass der Dax kurz vor dem Chrash steht. Die Aktionäre sollen rasiert werden. Damit kann man sehr gut die Geldmenge korigieren. Im Grunde ist bisher kein Problem in der "Weltwirtschaft" geklärt. Tatsache ist, dass der Wirtschäft die Märkte (Käufer) fehlen. Es werden weniger Waren verkauft. Bisher konnte mann noch die Produkte teurer machen und damit die Gewinne steigern. Das geht aber nicht mehr. Gold ist ein sicherer Hafen. Gerne wollen die Spekulanten dort wieder einsteigen. Aber zu einem Kurs den sie selber festlegen wollen. Edelmetalle und verschiedene Währungen sind kein schlechter Schutz! China hat wahnsinnig viel Gold gekauft um den Dollar los zu werden. Vorsicht! Übrigens sind auch 1922 die Kurse für Aktien rasant gestiegen. Das Ergebnis kennen wir. Das Muster ist das gleiche!

  • Wie hier die realen Tatsachen immer wieder verdreht werden, grenzt schon an Betrug!

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