Short-Zertifikat auf den Nasdaq- Index
Vorbauen für den Rückschlag

Derzeit ist ein Investment in den Börsenindex Nasdaq 100 mit hohen Risiken verbunden. Anleger können was draus machen – indem sie auf eine Baisse spekulieren.

Microsoft-Aktien stehen seit dem teuren Übernahmeangebot für Yahoo unter Druck; Cisco rechnet in den nächsten Monaten mit gedämpften Geschäften; Intel warnt vor einer schwächeren Nachfrage seiner Kunden; bei Google und Apple mehren sich die Anzeichen, dass die Wachstumsraten abflauen. Im Börsenindex Nasdaq 100 machen die fünf amerikanischen Technologie-Ikonen fast 40 Prozent aus. Geben die Schwergewichte nach, zieht das den Gesamtmarkt nach unten.

Wer pessimistisch für den Techno-Index ist, kann auf Short-Zertifikate setzen. Üblicherweise sind das hochriskante Spekulations-Vehikel, deren Wert sich bei einer unerwarteten Gegenbewegung des Marktes schnell in Luft auflösen kann, und zwar genau dann, wenn der Basiswert die Totalverlustschwelle des Zertifikats touchiert.

Es sind aber auch moderate Baisse-Spekulationen möglich. Dazu ist reichlich Abstand zwischen dem Basiswert Nasdaq und der Verlustschwelle notwendig. Infrage kommen etwa Zertifikate mit einer Knockout-Grenze bei 2 560 Punkten. Sieben Jahre ist es her, seit der Nasdaq-Index so weit oben stand. Wer eine Zwischenerholung der Technologie-Aktien auf 1 850 bis 1 900 Punkten abpasst, dürfte die Zertifikate zwischen 5,30 und 5,60 Euro bekommen. Stoppkurs im Zertifikat ist bei etwa 4,50 Euro möglich.

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