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Stada im Aufwärtstrend

Die Generika-Branche boomt, der Zwang zum Kostensparen im Gesundheitswesen macht billige Nachahmerprodukte immer beliebter. Kein Wunder, dass die großen Pharmakonzerne ihre Position in diesem ertrags- und wachstumsstarken Segment ausbauen.

Erst im Februar kaufte die Schweizer Novartis die deutsche Hexal und die amerikanische Eon Labs. Den freien Eon-Labs-Aktionären bot Novartis damals eine Prämie von 25 Prozent. Volumen der Transaktion: 8,3 Milliarden US-Dollar. Auch der Generika-Branchenprimus, die israelische Teva Pharmaceuticals, verstärkte sich im Frühjahr für satte 7,4 Milliarden US-Dollar mit der amerikanischen Ivax. Novartis und Teva bezahlten dabei jeweils mehr als das Dreifache des Jahresumsatzes der Gesellschaften.

Auch um die Stada, nach Hexal und Ratiopharm die Nummer drei am deutschen Generika-Markt, keimen immer wieder Übernahmegerüchte auf. Lange galt Teva als möglicher Käufer, jetzt soll die indische Wockhardt Interesse haben. Diese Meldungen führten die Stada-Aktie auf ein Rekordhoch bei 31,00 Euro. Sollten sich die Gerüchte bestätigen, kann es rasch zu einem Ausbruch nach oben kommen.

Dann sind auch Kurse oberhalb von 35,00 Euro möglich. Ein Übernahmeangebot könnte gar noch höher ausfallen, da die aktuelle Marktbewertung der Hessen nur in etwa dem zweifachen 2004er Jahresumsatz entspricht. Das Rückschlagspotenzial stufen wir trotz der hohen Fundamentalbewertung (2006er KGV von mehr als 20) als gering ein.

Der Verlauf der Stada-Aktie

Denn operativ läuft es bei den Bad Vilbelern ausgezeichnet: Für das laufende Jahr wird Vorstandschef Hartmut Retzlaff das neunte Rekordergebnis in Folge vermelden, mit einem prozentual zweistelligen Umsatz- und Ertragszuwachs. Dies belegen die Halbjahreszahlen mit einem Umsatzplus von 24 Prozent auf 492,4 Millionen Euro bei einem Sprung des Konzerngewinns um 60 Prozent auf 32 Millionen Euro.

Als konservative Anlageform eignet sich ein Discount-Zertifikat der Commerzbank: Sofern die Aktie im Dezember 2006 über 29,00 Euro notiert, winkt eine maximale Rendite von 9 Prozent oder 7,5 Prozent p.a. Dabei darf das Papier sogar rund fünf Prozent fallen, ohne das der Ertrag leidet. Wer auf eine Fortsetzung des Höhenflugs oder die baldige Übernahme spekulieren will, greift zum Outperformance-Zertifikat der Deutschen Bank, welches Kursgewinne oberhalb des Basispreises von 27,00 Euro mit dem Faktor 1,35 hebelt. Risken bringt jedoch die geringe Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

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