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Telekomdienstleister Drillisch auf der Überholspur

Der Mobilfunkprovider Drillisch kann sich aktuell kaum vor Neukunden retten. Dafür sorgen die neuen „Simply“-Angebote, die günstige Minutentarife bieten, jedoch keine Handys zu subventionierten Preisen beinhalten.

Dabei ist Drillisch bislang noch gar nicht intensiv in die Werbung eingestiegen. Vermutlich reichten schon einige Testsiege in den Fachmedien aus, um allein durch „Simply“ bislang rund 30.000 neue Kunden anzulocken. Für das im Herbst startende Weihnachtsgeschäft plant Vorstandschef Paschalis Choulidis jetzt eine eigene Werbekampagne, mit dem größten Budget der Firmengeschichte. Dann soll die Gesamtkundenzahl des Dienstleistungsunternehmens von aktuell 1,6 Millionen in Richtung 1,7 Millionen noch im laufenden Jahr klettern, so die konservative Planung des Vorstandschefs.

Die positive Geschäftsentwicklung des ersten Halbjahres wird sich daher im Jahresverlauf fortsetzen, in den ersten sechs Monaten setze Drillisch 161,9 Millionen Euro um. Unter dem Strich blieb ein Halbjahresüberschuss von 7,6 Millionen Euro übrig. Im Gesamtjahr soll das Ergebnis pro Aktie 0,45 Euro erreichen, daraus errechnet sich ein KGV von 11. Jedoch dürfte die Prognose, bei anhaltendem Kundenwachstum, locker übertroffen werden. Und im kommenden Jahr sollte der Ertrag dann erneut prozentual zweistellig wachsen, was einem 2006er KGV unter 10 entspricht. Mit Blick auf die dynamische Gewinnentwicklung des Unternehmens ist dies extrem günstig. Zum Vergleich: Für den Platzhirsch in diesem Bereich, die Aktie der Deutschen Telekom, müssen Sie das Zwölffache des geschätzten Gewinns für 2006 auf den Tisch blättern, wobei deren Wachstumsraten deutlich niedriger ausfallen. Die Drillisch-Aktie ist daher auch bei Kursen um 6 Euro noch nicht teuer, vielmehr relativiert die Bewertung die Kursgewinne der letzten Wochen.

Der aktuelle Drillisch-Chart

Die Deutsche Bank offeriert ein Discount-Zertifikat, welches eine schöne Renditechance bietet. Sofern die Aktie im Dezember 2006 oberhalb von 5 Euro notiert, erzielen Anleger eine Maximal-Rendite von 26,6 Prozent oder 20,5 Prozent p.a. Dazu muss die Aktie bei einem aktuellen Kurs von 4,70 Euro in den kommenden fünfzehn Monaten lediglich 6,4 Prozent bis zum Cap bei 5 Euro zulegen. Der Discount gegenüber dem Direktinvestment liegt bei 21 Prozent. Wie bei kleineren Werten üblich, sind negative Überraschungen leider nie völlig auszuschließen. Das Discount- Zertifikat eignet sich daher nur für spekulative Anleger.

Der aktuelle Kurs der Zertifikats

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