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Termingeschäftsfähigkeit

Obwohl Anlage-Zertifikate häufig eine Terminmarktkomponente enthalten, ist ihr Anlagerisiko nicht höher, als das eines entsprechenden Aktieninvestments. Daher ist auch beim Erwerb von Anlage-Zertifikaten wie für den Kauf von Aktien keine Termingeschäftsfähigkeit erforderlich. Das hat auch der Bundesgerichtshof (BGH) für Indexzertifikate festgestellt. Vier Eigenschaften definieren nach Meinung des BGH ein Börsentermingeschäft: Hebelwirkung, Totalverlustrisiko, eine etwaige Nachschusspflicht und der spätere Erfüllungszeitpunkt. Bei Hebel-Produkten und Optionsscheinen droht der Totalverlust des eingesetzten Kapitals. Deswegen ist ihr Erwerb ausschließlich Investoren mit Termingeschäftsfähigkeit vorbehalten. Auf Antrag wird sie nur Kunden eingeräumt, die über ausgeprägte Erfahrungen im Wertpapiergeschäft verfügen.

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