Tool der Woche „Nun muss die RWE-Aktie aber liefern!“

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Wie das charttechnische Szenario umgesetzt werden kann
Die Lieblinge der Deutschen
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Platz 15: Bayer

Der Chemiekonzern Bayer kommt im laufenden Jahr kaum voran. Doch das könnte sich bald ändern. Die flächendeckenden Veränderungen in der Pharmabranche betreffen auch den Leverkusener Konzern und könnten für Schwung sorgen. Zuletzt hat Bayer grünes Licht für den Kauf des chinesischen Pharmaunternehmens Dihon Pharmaceutical bekommen. Mit der Übernahme der Firma steigt Bayer in das Geschäft mit traditioneller chinesischer Medizin ein. An der Börse Stuttgart erreichten die Umsätze im Juni ein Volumen von 13,9 Millionen Euro. Am beliebtesten waren Discount-Papiere (6,7 Millionen Euro), gefolgt von Bonus-Zertifikaten (3,3 Millionen Euro).

File photo of logo of German Reinsurer Munich Re in Munich
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Platz 14: Münchener Rück

Das starke Juni-Unwetter in Deutschland dürfte die Bilanzen der Rückversicherer belasten, davor kann sich auch der größte Rückversicherer der Welt, die Münchener Rück, nicht wehren. Das Ratinghaus Moodys sieht auf die Branche zudem schwierige Zeiten zukommen. Bei den Anlegern gehörten die Titel mit dem Basiswert der Münchener Rück zu den beliebtesten Werten. An der Börse in Stuttgart erreichten die gehandelten Papiere auf die Aktie des Rückversicherers ein Gesamtvolumen von 15,1 Millionen Euro. Den größten Posten machten Discount-Zertifikate mit einem Volumen von 11,5 Millionen Euro aus. Bonus- und Express-Papiere sowie Aktienanleihen auf die Münchener Rück waren hingegen kaum gefragt.

Gold
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Platz 13: Gold

Die geopolitischen Krisen im Irak und der Ukraine erhöhen das Sicherheitsbedürfnis der Anleger und verhelfen Gold zu einem Comeback. Die Krisenwährung gehört im laufenden Jahr zu den Gewinnerwerten. Innerhalb der ersten sechs Monate der Jahres stieg der Goldpreis um über zehn Prozent. Auch das Kaufvolumen nahm zu. Im Juni wurden Goldpapiere in einem Volumen von 20 Millionen Euro gehandelt. Dabei machten Index- und Partizipationspapiere beinah das gesamte Geschäftsvolumen aus.

Siemens Erlangen
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Platz 12: Siemens

Im Ringen um den französischen Konkurrenten musste sich Siemens den Rivalen aus Amerika geschlagen geben. Am Ende der langwierigen Verhandlungen machte General Electric das Rennen. Letztlich dürfte der Ärger darüber bei Siemens nicht allzu lange anhalten. Experten hatten im Vorfeld der Gespräche mit Alstom prognostiziert, dass bei einem Zustandekommen des Deals mit den Franzosen, Siemens Profitabilität im Falle einer Fusion anfänglich leiden könnte. Der Verhandlungsmarathon hat das Kaufverhalten der Anleger angetrieben. Im Juni wechselten Siemenspapiere mit einem Volumen von 20,8 Millionen Euro den Besitzer. Aktienanleihen (6,4 Millionen Euro) und Discount-Papiere (11,1 Millionen Euro) machten den größten Anteil aus.

Auto-Neuzulassungen steigen weiter
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Platz 11: Volkswagen

Das Ziel größter Autobauer der Welt zu werden, gestaltet sich schwieriger als gedacht für Volkswagen. Vor allem das US-Geschäft bereitet den Wolfsburgern Probleme. Während der amerikanische Automarkt wächst, schrumpfen seit geschlagenen 15 Monaten die Umsätze von Europas Nummer 1 im Land der unbegrenzten Möglichkeiten. An der Börse in Stuttgart erreicht Volkswagen hinsichtlich des gehandelten Volumens von 21,2 Millionen Euro im Juni den elften Platz der Basiswerte. Den größten Anteil machten dabei Discountpapiere mit 13,2 Millionen Euro aus.

Eon-Zentrale
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erPlatz 10: Eon

Die Versorger in Deutschland kämpfen mit der Energiewende. Milliardenschwere Abschreibungen auf Atomkraftwerke belasten die Eon und Co. An der Börse hingegen entwickeln sich die Papiere solide. In den vergangenen sechs Monaten verteuerten sich die Aktien um über 13 Prozent. Dementsprechend oft wurden die Zertifikate auf diesen Basiswert im Juni gehandelt. Das gesamte Volumen betrug im vergangenen Monat rund 22,8 Millionen Euro. Neben Discount- wurden Bonus-Papiere am häufigsten von Anlegern an der Stuttgarter Börse gehandelt.

SAP
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Platz 9: SAP

SAP arbeitet seit längerem an seinem Cloud-Geschäft. Zusammen mit der Deutschen Telekom will der Software-Konzern künftig Firmen mit „Schnupperangeboten“ in die Cloud locken. Von der Netzwerktechnologie verspricht sich SAP ein rasantes Wachstum. Allerdings kostet diese Umstellung einiges, und daran leiden die Bilanz und die Aktie. Die Papiere haben sich im ersten Halbjahr 2014 um knapp neun Prozent verbilligt. An der Börse in Stuttgart betrug das gehandelte Volumen beim Basiswert SAP rund 24,2 Millionen Euro. Besonders häufig gehandelt wurden mit 18,9 Millionen Euro Umsatz Discount-Zertifikate.

Wie können Anleger dieses charttechnische Szenario umsetzen? Neben dem Direktinvestment gibt es für spekulative Anleger Faktorzertifikate, die sowohl die möglichen Gewinne als auch Verluste hebeln. Das Faktorzertifikat der Bank Vontobel beispielsweise hat einen fünffachen Hebel (WKN: VZ4RGB). Diese Produkte eignen sich für trendstarke Phasen und verlieren etwas an Wert, wenn der Basiswert seitwärts läuft. Dafür haben sie keine Knock-Out-Schwelle, die das Papier wertlos verfallen lässt.

Für Investoren mit geringer Risikobereitschaft bieten sich Outperformancezertifikate an. Diese hebeln Gewinne ab einer Marke, unterhalb der Marke sind die Verluste aber nicht größer als die Verluste der Aktien selbst.
Die DZ Bank bietet ein Produkt (WKN: DZT085) mit dem passendem Szenario. Die Marke liegt bei 32,00 Euro bei einer Laufzeit bis Mitte des Jahres 2015. Oberhalb der Marke von 32 Euro werden die Kursteigerungen verdoppelt.

Für Anleger, die mit einem Teilschutz in den RWE-Titel investieren möchten, bieten sich Bonuszertifikate an. Die versprechen eine Rendite, solange während der gesamten Laufzeit des Produktes eine sogenannte Sicherheitsschwelle nicht berührt oder unterschritten wird.
Für defensiv eingestellte Anleger eignet sich ein Produkt der Landesbank Baden-Württemberg (WKN: LB0T08) mit einer Laufzeit bis Ende 2016. Die Sicherheitsschwelle liegt bei 19,56 Euro, also noch unterhalb des bisherigen Tiefs während der mehrjährigen Korrektur. Es bietet zwar nur eine Bonusrendite von 4,6 Prozent im Erfolgsfall, doch es gibt keine Gewinnbegrenzung. Anleger profitieren von eventuell weiteren Kurssteigerungen der Aktien oberhalb der für die Rückzahlung wichtigen Bonusschwelle von 38,93 Euro in vollem Umfang. Hier können Anleger weitere Bonuszertifikate auf RWE suchen und finden.

Passend zur individuellen Anlagestrategie und der aktuellen Marktsituation entsprechend, können Anleger mit der Zertifikatesuche auf Handelsblatt Online kostenlos und schnell das passende Zertifikat suchen und finden. Die Suchoptionen umfassen dabei die Direktsuche, der Suche nach Zertifikaten, die zu den aktuellen Anlagetrends passen, sowie der Zertifikatesuche nach Themen.

Branchenstudie: Wie steht es um die Versorger?

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