Trotz Börsentalfahrt Volumen am Derivatemarkt weitgehend stabil

Trotz der Talfahrt an den Börsen hat sich der deutsche Derivatemarkt wacker gehalten. Viele Anleger nutzten die sinkenden Aktienkurse für neue Investitionen, wie die Statistik des Deutschen Derivate Verbandes zeigt.
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Ein Leuchtband in der Börse in Frankfurt. Quelle: dpa

Ein Leuchtband in der Börse in Frankfurt.

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Frankfurt

Sinkende Aktienkurse haben den deutschen Derivatemarkt zuletzt leicht schrumpfen lassen. Ende Juli waren 109,1 Milliarden Euro in Zertifikate und Hebelprodukte investiert, wie eine am Montag veröffentlichte Statistik des Deutschen Derivate Verbandes (DDV) zeigt. Das waren rund 0,2 Prozent weniger als die 109,3 Milliarden Euro Ende Juni.

Der Dax, einer der beliebtesten Basiswerte bei Zertifikaten und Hebelprodukten, hat im Juli um rund drei Prozent nachgegeben. Fallen die Kurse der Basiswerte, auf die sich die Derivate beziehen, sinken die Kurse und damit das ausstehende Volumen dieser Papiere. Rechnet man diesen Effekt heraus, ist der deutsche Derivatemarkt im Juli gegenüber Juni leicht gewachsen. Denn einige Anleger haben den Kursrückgang für neue Investitionen genutzt und den negativen Preiseffekt damit mehr als aufgewogen.

Gegenüber dem Juli 2010 ist das Volumen der Zertifikate und Hebelprodukte um zwei Prozent gestiegen. Allerdings geht dieser Anstieg zum Großteil auf die Entwicklung an den Börsen zurück: Der Dax hat im entsprechenden Zeitraum beispielsweise 16 Prozent an Wert gewonnen.

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