Trotz der geringen Volatilität: Attraktive Rabatte bei TecDax-Einzelwerten

Trotz der geringen Volatilität
Attraktive Rabatte bei TecDax-Einzelwerten

Für Privatanleger interessant sind Discount-Zertifikate auf ausgesuchte Einzelwerte im TecDax. Wer tiefe Caps wählt und breit genug streut, kann auf diese Weise selbst im Volatilitäts-Tal noch zweistellige Jahresrenditen bei aus Sicht gemäßigt offensiver Investoren vertretbarem Risiko einfahren.

Mit Dax-Titeln ist dabei indes kaum ein Blumentopf zu gewinnen und auch der ziemlich heißgelaufene MDax (plus 30 Prozent seit Anfang 2004) bietet nicht mehr viele Gelegenheiten, so dass nun der in den vergangenen 14 Monaten mit einer Bilanz von plus/minus Null deutlich zurückgebliebene TecDax verstärkt in den Blickpunkt der Emittenten und Anleger rückt. Das zeigt auch das Ergebnis der „ZertifikateJournal DiskontWahl“: Nicht die vermeintlichen „Old Economy“-Perlen Norddeutsche Affinerie oder K+S haben das Rennen gemacht, sondern die Medizin- und Sicherheitstechniker von Drägerwerk.

Tabelle der aussichtsreichen Discounter (PDF-Format)

746 von 1 454 abgegebenen Stimmen (51,3 Prozent) bekam der „gefallene Engel“ aus Norddeutschland und folgerichtig hat die Deutsche Bank am Dienstag einen der ZertifikateJournal Strategie-Definition entsprechenden „Discounter“ mit einem Cap bei 40,00 Euro lanciert (ISIN DE 000 DB1 481 0). Die Aktie ist bereits leicht angesprungen und notiert aktuell bei 42,75 Euro, so dass man auch dann noch das Optimum aus dem Papier herausholen kann, wenn der Kurs bis zur Fälligkeit im Juni 2006 rund 6,5 Prozent nachgibt. Auf Basis der momentan gestellten Briefkurse beträgt die maximale Rendite 13,9 Prozent bzw. 10,3 Prozent p.a., der Discount beläuft sich auf 17,9 Prozent. Die Verlustschwelle liegt damit bei 35,12 Euro, was aus charttechnischer Sicht sehr beruhigend wirkt: Darüber verlaufen (bei 41,00 und 38,00 Euro) gleich zwei Unterstützungslinien; außerdem lässt sich aus dem Kursverlauf vom Sommer letzten Jahres bei 34,00 Euro eine weitere, nur geringfügig darunter platzierte Haltemarke ableiten.

Bei Drägerwerk winkt allerdings kaum das „schnelle Geld“. Dafür hat das Unternehmen mit der anfangs reichlich unentschlossen wirkenden Restrukturierung im Medizinbereich zuviel Kredit verspielt; überdies ist die für einen Ausbruch nach oben aller Wahrscheinlichkeit nach notwendige charttechnische Dreiecksformation noch längst nicht ausgebildet. Doch genau für eine solche „Saure-Gurken-Zeit“ sind Discount-Zertifikate ja das perfekte Investment, weshalb Anleger mit einer Schwäche für konservative „Turn-around“-Situationen hier durchaus zugreifen können.

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