Volatile Aktie
EADS-Discounts mit Fallschirm

Die verspätete Auslieferung des Riesen-Vogels Airbus A380, Querelen um die Macht im Unternehmen, Ermittlungen wegen Insiderhandel, geplante Werksverkäufe, akute Streikgefahr: Die Liste der Schlagzeilen zum Luft- und Raumfahrtkonzern EADS ist lang und bitter.

Dennoch hält sich die Aktie unter wilden Schwankungen zwischen 20 und 25 Euro. Offensichtlich setzen Optimisten an der Börse darauf, dass EADS das Schlimmste nun überstanden hat und die angekündigte Sanierung ein Erfolg werden muss. Und immerhin, der erste A380 absolvierte vor wenigen Tagen seinen Jungfernflug mit Bravour.

EADS-Aktien bleiben eine Spekulation. Mit Discountzertifikaten lässt sich ein Fallschirm zu vielversprechenden Konditionen einbauen. Über Papiere dieser Art lassen sich Aktien billiger einkaufen, im Gegenzug sind aber die Gewinne begrenzt.

Discounts mit einer Gewinngrenze bei 21 Euro erschließen den Kauf einer EADS-Aktie zu 17,50 Euro. Die Aktie notiert derzeit bei 24 Euro, allein das ist schon ein Rabatt von 27 Prozent. Dafür kann das Zertifikat vom Einstieg bei 17,50 Euro nur bis auf 21 Euro steigen, also maximal um 20 Prozent.

Vorteil eines solchen defensiven Investments: Selbst wenn die EADS-Aktie bis Ende der Laufzeit des Zertifikats leicht nachgibt, bleiben im Discount immer noch 20 Prozent Gewinn übrig. Verluste entstehen erst bei Aktienkurse von unter 17,50 Euro. Gegen einen so tiefen Fall kann ein Stoppkurs schützen – bei etwa 19,50 Euro.

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