Volatilitäts-Risiko gesunken
BNP plant Mammut-Emission

Die französische Bank BNP Paribas, die am Markt für Optionsscheine und Zertifikate in den vergangenen Monaten mit einer eher recht zurückhaltenden Emissionspolitik aufgefallen war, holt zum großen Schlag aus.

Wie das Handelsblatt erfuhr, will die Bank am 9. September in einer einzigen Transaktion mehr als 550 Optionsscheine und Zertifikate an den Markt bringen. Aus der noch immer sehr geringen Volatilität an den Finanzmärkten lasse sich eine allgemein gültige Aussage ableiten, hieß es in der Derivate-Abteilung der Banken im Hinblick auf die kommende Mammut-Emission: Optionen seien mittlerweile relativ preiswert geworden. "Der Markt hat sich nur selten in den vergangenen Jahren der Börsenbaisse so attraktiv für die Kapitalanlage in Optionsscheinen präsentiert wie derzeit", sagte ein Sprecher der Bank.

Seit Beginn der weltweiten Börsenerholung hätten die Volatilitäten - darunter ist das Ausmaß der Kursschwankungen an den Börsen zu verstehen - einen massiven Rückgang erfahren. Dies komme nicht zuletzt im VDax - Volatilitäts-Dax - zum Ausdruck, der sich jetzt einem Niveau nähere wie es in der Phase des stabilen Aufwärtstrends in den 90er Jahren üblich gewesen sei. In einigen der zuletzt wieder erstarkten Technologiewerten sei derzeit sogar eine historisch niedrige Schwankungsbreite zu erkennen. Das Volatilitäts-Risiko - wichtiger Parameter - bei Derivaten sei auf ein überschaubares Maß gesunken.

Neben einer breiten Palette von Derivaten auf den Deutschen Aktienindex werden Anlegern Optionsscheine und Bloc-Zertifikate auf zahlreiche bekannte Aktien-Namen aus Deutschland, den USA und z.B. auf Nokia angeboten.

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