Von der Bankgesellschaft Berlin
Indexzertifkate ohne Währungsrisiko für Bullen und Bären

Ungleichgewichte in der Weltwirtschaft mit der Erwartung einer deutlichen Zunahme der Wechselkursschwankungen bis hin zur viel diskutierten Möglichkeit eines Crashs im US-Dollar dienen der Bankgesellschaft Berlin als Grundlage für die Emission von Open End Quanto Indexzertifikaten. Das Konzept währungsgesicherter Zertifikate auf außereuropäische Indizes ist freilich nicht neu. Allerdings bedienen die Berliner gemäß ihres Wappentiers auch die Bären unter den Anlegern.

Außereuropäische Indizes müssen normalerweise von der jeweiligen Landeswährung in Euro umgerechnet werden, um den Wert des Zertifikats zu bestimmen. Das kann schmerzlich für den Anleger ausgehen, wenn die Auslandswährung gegenüber dem Euro verliert, wie seit 2000/2001 etwa ganz massiv im US-$, im japanischen Yen und moderat auch im Schweizer Franken geschehen. Verluste des ausländischen Index können dadurch verstärkt ausfallen oder Zuwächse gar in Verluste verwandelt werden.

Quanto-Zertifikate befreien den Anleger von jeglichen Wechselkursrisiken, aber natürlich auch von den Chancen einer günstigen Währungsentwicklung. Maßgeblich für den Zertifikatspreis ist dann nur noch der um das Bezugsverhältnis bereinigte Indexstand im außereuropäischen Ausland. Eine solche Währungsabsicherung kostet natürlich Geld. Handelt es sich beim betreffenden Basiswert aber um einen Kursindex, kann der Emittent diese Kosten vortrefflich über die an den Anleger nicht weitergereichten Dividendeneinnahmen finanzieren.

Die Bankgesellschaft Berlin deckt mit ihren Quanto Indexzertifikaten die US-Märkte mit dem Nasdaq 100 und dem S&P 500 ab. Vor weiterer Schwäche im japanischen Yen wird der Anleger mit dem Zertifikat auf den Nikkei 225 geschützt. Und auch wer den Eidgenossen einen Einbruch ihrer Fränklis zutraut, darf sich im Quanto Zertifikat auf den schweizerischen SMI sicher fühlen. Gegenüber der Konkurrenz hebt man sich aber erst durch die gleichzeitig angebotenen Bär-Zertifikate ab. Diese Papiere funktionieren im Grunde analog zu den allseits bekannten Short-Hebelprodukten. Maßgeblich für den Zertifikatspreis ist der Abstand von einer über dem Indexstand notierenden Barriere.



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