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Wie der VDax berechnet wird

Grundlage: Die Deutsche Börse führte den VDax1994 ein. Seit 1997 berechnet sie den VDax minütlich mit Hilfe der Optionspreisformel Black&Scholes.

Implizite Volatilität: Grundlage für die Berechung des VDax ist die implizite Volatilität – die von den Marktteilnehmern in den kommenden 45 Tagen erwarteten Preisschwankungen des Dax im kommenden Jahr. Dabei wird unterstellt, dass die vergangenheitsbezogenen Werte auch für künftige Entwicklungen Gültigkeit haben. Da die Kennzahl die zukünftig zu erwartende Veränderung eines Wertes ausdrückt, ist sie bei der Bestimmung von Optionspreisen von besonderer Bedeutung.

Rechenbeispiel: Ein Stand des VDax von 12 drückt ausgehend von einem Dax-Stand von 4 300 Punkten, die Erwartung aus, dass die Aktienkurse auf Jahressicht um 12 Prozent, also um gut 500 Punkte nach oben oder unten schwanken könnten.

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