Wikifolio Inside: Stabiler durch die Ukraine-Krise

Wikifolio Inside
Stabiler durch die Ukraine-Krise

Die Finanzmärkte haben empfindlich auf die Krise in der Ukraine reagiert. Eine Analyse zeigt, dass Händler in sozialen Netzwerken gerade an solchen Markttagen gute Ergebnisse erzielen.
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WienIn sozialen Netzwerken wie Wikifolio erzielen aktive Händler in Krisenzeiten relativ gute Anlageergebnisse. Dies zeigt eine Analyse. Zwischen der Markteröffnung am 27. Februar und dem Marktschluss am 3. März hat der Dax um 3,12 Prozent nachgegeben. Betrachtet man alle Wikifolios, von denen zumindest 1.000 Kontrakte von Anlegern im Depot gehalten werden, so kommt man dabei auf einen durchschnittlichen Verlust von nur 1,89 Prozent.

Dies bestätigt erneut die Hypothese, dass überdurchschnittliche Ergebnisse gegenüber einem Vergleichsindex in sozialen Netzwerken hauptsächlich an schlechten Markttagen erreicht werden. Eine ausführliche Analyse dazu gibt es hier. Eine weitere Analyse ist in diesem Blog nachzulesen.

Betrachtet man den Handelsfluss zwischen Ende Februar und Anfang März, so gibt die folgende Tabelle Anhaltspunkte, wie Händler in sozialen Netzwerken ein solches Ergebnis erreichen können.

Meistgehandelte Produkte auf Wikifolio.com
Zeitraum 27.2.2014 bis 3.3.2014

Rang

Wertpapier

Long/Short

1

DAX-T Sep4 P 10200

Short

2

Deutsche Bank

Long

3

DAX-T Jun4 P 9950

Short

4

Salzgitter

Long

5

GOLD-T Jun4 C 1260

Long

 

Unter den fünf meistgehandelten Produkte befinden sich drei Hebelprodukte: zwei Dax-Turbos, die auf fallende Kurse setzen, und ein Turbo auf Gold. Social Trader können mit solchen Produkten auf aktuelle Ereignisse kurzfristig reagieren. Sie können auf diese Weise Risiken begrenzen oder sogar von den Ereignissen profitieren.

Hier unterscheidet sich die Anlageklasse Social-Trading deutlich von einem passiven Anlagestil oder auch von Investments in Fonds, wo derartige Chancen nicht genutzt werden können.

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