Zertifikate
Festgeld mit Renditekick

ABN Amro baut seine Palette an Zins-Zertifikaten aus. Die Niederländer bieten nun Investoren, die nach höheren Festgeldzinsen Ausschau halten, eine interessante Anlagealternative.

Bereits im August 2005 hatte ABN Amro zwei Zins-Zertifikate auf den „Super-Yield-Index“ herausgegeben. Der Index, der sich aus acht Staatsanleihen acht verschiedener Währungen mit einer Maximallaufzeit von drei Jahren zusammensetzt, wies zum Emissionzeitpunkt eine beeindruckende Performance aus – zumindest in der Rückrechnung. Bei den Ländern handelt es sich um Australien, Großbritannien, Ungarn, Mexiko, Neuseeland, Polen, die Türkei und Südafrika. Auch in der Zeit seit der Auflegung haben die Papiere eine solide Wertentwicklung an den Tag gelegt. Das „Super-Zins-TR“-Zertifikat  (WKN: ABN1BX) konnte bereits rund fünf Prozent zulegen. Es handelt sich dabei um die Variante, bei der die theoretischen Zinszahlungen reinvestiert werden und somit in den Kurs einfließen.

Zins-Zertifikate können Anlegern aber nicht nur Zugang zu Anleihen mit mittlerer und langer Laufzeit verschaffen, sondern auch zu kurzfristigen Geldmarktsätzen unterschiedlichster Währungen.

So können Investoren Euro-Zins-Zertifikate auf Geldmarktzinssätze (z.B.  WKN: 918565) erwerben. Diese spiegeln in ihrer Wertsteigerung allerdings nur das allgemeine Zinsniveau im Euro-Raum wieder. Als Vergleichsmaßstab dienen dabei zumeist die Interbanken-Zinssätze (Euribor-Zinsen). So liegt beispielsweise der 3-Monats-Euribor derzeit trotz der jüngsten Leitzinserhöhungen der EZB bei mageren 2,69 Prozent (www.euribor.org). Entsprechend enttäuschend sind die Konditionen für Festgeldkonten der Banken (Aktuelle Übersichten finden Sie unter  www.handelsblatt.com/festgeld). Dies gilt besonders wegen der Inflationsrate im Euroraum, die im Februar 2,3 Prozent betrug.

Zwar gehen Volkswirte davon aus, dass die Notenbank die Geldpolitik weiter straffen wird und bereits im Juni die Zinsen erneut erhöht, um mögliche Inflationsgefahren zu dämpfen. Die Mehrheit rechnet jedoch auch nach möglichen Erhöhungsschritten mit einem Leitzinsniveau von maximal 3,00 bis 3,50 Prozent zum Jahresende. Inflationsbereinigt schrumpft die Festgeldrendite also auf nicht gerade üppige 0,5 bis 1 Prozent zusammen.

Viele Zinsjäger halten daher Ausschau nach alternativen Anlagemöglichkeiten für Tages- oder kurzflaufendes Festgeld außerhalb des Euroraums, die höhere Renditen versprechen.

Eine solche Alternative bietet ABN Amro nun in Form eines Endlos-Zertifikats auf einen Korb mit Festgeldpositionen, die in den jeweiligen Währungen der bereits im „Super-Yield-Index“ enthaltenen Länder auf Festgeldkonten der Bank angelegt werden (WKN: ABN4SZ).

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