Voraussichtlich im September wird die US-Notenbank Fed die Zinsen nach langer Zeit wieder leicht erhöhen. Es ist eher ein symbolischer Akt. Trotzdem könnte er für den Aktienmarkt fatale Folgen haben.

Kommentare

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  • Der Herr Bauer ist wirklich unglaublich, toll wie er die Chancen nutzt und nicht auf die vielen Artikel hereinfällt und dann noch die Muse hat, darüber Kommentare zu schreiben.

    Das sollte uns ein Vorbild sein. Es ist wichtig zwischen den Zeilen zu lesen, aber das ist für vile nicht so einfach.

    Aber wir könnten auch stundenlang über "den Anleger" spekulieren und erörtern.
    Wer ist schon der "Anleger"?. Viele gehen doch nur rein und raus.
    Nur die Fonds denken eigentlich langfristig.
    Wenn man dann noch überlegt, daß 65% der Umsätze von Maschinen gemacht werden, dann spielt der Anleger keine große Rolle.
    Doch leider ist es mir heute zu heiß, deshalb setze ich mich jetzt in den Park unter einen Baum, sonst hätte ich noch mehr darüber geschrieben.

  • Leider immer die gleiche Diskussion:
    Einflüsse der Geldpolitik auf Aktienkurse und die Antizipation der Marktreaktion mit calls puts usw.
    Der Anleger lebt derzeit von Schlagzeile zu Schlagzeile die von der Tagespresse aus Daseinsgründen gerne kolportiert wird bzw. kreiert wird. Der eine schreibt vom anderen ab und wir haben die gleichen Meinungen/Ängste in allen Medienkanälen.

    Neben den Schlagzeilen viel interessanter sind jedoch Meldungen die nicht gehypt werden. Eine BASF investiert xy Mrd in China. FAD kann neues Diabetes Medikament von Novo Nordisk anerkennen usw.
    Das sind die eigentlichen INformationen die die Kurse langfristig bewegen werden.
    Chancen nutzen nicht Risiken überbewerten

  • Die Frage ist doch nicht mehr, wann die " Zinswende " kommt. Sie ist doch schon längst da - sowohl in USA als auch bei uns. Zum Beispiel 10-Jährigen Bundesanleihen von etwas über 0,00 % Mitte April auf zwischenzeitlich knapp 1,0 % Anfang/Mitte Juni (und momentan bei ca. 0,62 %).

    Entscheidend für die Entwicklung am Aktienmarkt ist aber nicht unbedingt der " Leitzins " (den interessiert nur Statistiker), sondern vielmehr die Liquidität die ihm zugeführt wird (über Q/E). Und hier sehen wir die diesbezügliche Divergenz von FED und EZB ja bereits in der Performance beider Indizes seit Anfang des Jahres.

  • OMA Fed hält wieder die Tulpenzwiebel-Wertpapier-Käufer zum Narren.
    Erhöhung des Zinsniveaus würde bedeuten, dass sich die lahme Wirtschaft der USA im Herbst auf Erholungskurs befindet.
    Dem ist aber nicht so und wird es auch zukünftig nicht sein, genausowenig wie beim Auslaufmodell EU - dier Elends- und Transfer-Union

  • "Viele Unternehmen haben die lange Zeit der Ultraleichtzins-Politik der Fed genutzt, um sich hoch zu verschulden. "
    Die haben also das gemacht, was so die klugen Leute fortdauernd empfehlen. Mist aber auch.
    Haben also geerntet, was nicht mal gesät war. Für die verfressene Ernte jetzt die Kosten des fiktiven Saatguts einzufordern, wäre wirklich nicht fair... Zumal, die Kreditgeber haben die Vertriebserfolge an Krediten auch schon längst als Boni ausgeschüttet. Und der Staat dafür Steuern kassiert.
    Besser, die bisher Unbeteiligten tuen auch ihren Teil... und zahlen jetzt!

  • Anleger seid mutig!
    Wer soll denn glauben, dass die Fed im September einen Zinserhöhungszyklus beginnt, der bis zur Wahl des/der neuen Präsidenten/Präsidentin bereits fünf Zinsschritte betreibt? Zum Amtsantritt im Januar 2017 folgt dann der nächste und so weiter. Bis Dezember 2017 sollen es dann bereits 10 Zinsschritte sein? Wer das glaubt, ...

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